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Computer-Glossar: A

Mit A wird meist das Diskettenlaufwerk bezeichnet.

Abstandshalter

Um das Mainboard am Gehäuse zu befestigen und um Kurzschlüsse mit dem Gehäuse zu vermeiden, kommen so genannte Abstandshalter zum Einsatz. Sie verhindern, dass das Board mit dem metallischen Gehäuse Kontakt bekommt.

Absturz

Dabei friert der Bildschirm des Computers ein bzw. das Betriebssystem wird instabil, so dass keine Aktion mehr möglich ist. Ein Neustart über die „Reset“-Taste wird notwendig.

Access

Datenbank-Programm unter MS Office.

ADA (Programmiersprache)

Benannt nach Ada Byron. Assemblernahe Programmierung. Leichtes Programmieren durch klare Ausdrücke.

Add-Ons

Sind Browser-Erweiterungen, die es Programmen wie z.B. Java ermöglichen Skripte auszuführen, die für bestimmte Internet-Seiten erforderlich sind, um diese korrekt anzuzeigen.

ADR

Astra Digital Radio. Digitale Übertragung von Audiodaten über Satellit und Kabel.

Adressbus

Ist für die Übertragung von Speicheradressen zuständig. Über den Adressbus wird die Adresse einer Speicherzelle im Hauptspeicher bestimmt, die 1 Byte aufnehmen kann und für die Verarbeitung angewählt wird.

ADPCM

Adaptive Differential Pulse Code Modulation. Audio-Signalform-Decoder. Ist ein Codierverfahren.

AGP

Accelerated Graphics Port. AGP ist kein Bussystem, sondern nur ein einzelner Steckplatz, der für die Aufnahme einer Grafikkarte bestimmt ist. AGP ist die direkte Hochgeschwindigkeits-Verbindung zwischen CPU und Grafikkarte für grafikintensive Aufgaben (z.B. 3-D Anwendungen) unter Umgehung des PCI-Busses. Der AGP-Steckplatz ist neben den PCI-Steckplätzen an oberster Stelle des Mainboards angebracht und üblicherweise braun.

AGP/PCI-Controller

Der Controller stellt Bussteuersignale, Adress- und Datenwege für die Übertragung zwischen dem Prozessor-Hostbus, dem PCI-Bus, dem AGP und dem Hauptspeicher zur Verfügung.

AI (Vektorgrafik-Format)

Adobe Illustrator. Zeichen- und Konstruktionsprogramme, keine Komprimierung.

AIFF (Audio-Format)

Audio Interchange File Format. MAC-Format, komprimierbar, leicht in andere Formate konvertierbar.

ALGOL (Programmiersprache)

ALGOrithmic-Language. Algorithmische Formelsprache. Ursprache für neuere Programmiersprachen (DIN 66 026).

Algorithmus

Darunter versteht man allgemein eine genau definierte Handlungsvorschrift bzw. Berechnungsmethode.

ALU

Arithmetic Logic Unit. Arithmetisch-logische Einheit ist die eigentliche Grundlage der gesamten EDV und für das Rechnen innerhalb der CPU zuständig.

AMPS

Advanced Mobile Phone System. Fortschrittliches mobiles Telefon System.

Analog-Digital-Wandler

Wandelt elektrische Signale in eine digitale Zahl um. Bei analogen Gameports z.B. einem Joystick.

ANI (LAN-Begriff)

Access Network Interface. Schnittstelle eines Teilnehmers (PC) zu einem Zugangsnetz.

Anti-Viren-Programme

Sind spezielle Programme, die den Computer regelmäßig nach Viren, Trojanern, Würmern usw. scannen (durchsuchen) und eine Meldung ausgeben bzw. diese löschen, wenn welche gefunden wurden.

Meine Empfehlung: das gratis Programm: AntiVir

Anwendungs-Server (Software- oder Application-Server)

Dieser Server stellt im Netz oder den Anwendern zentral Programme zur Verfügung. Siehe auch unter: Server, File-Server, Printserver, CD-ROM-Server und Email-Server.

API

Application Programmer Interface. Eine Schnittstelle zwischen dem zu programmierenden Gerät und dem Programm.

Application Gateways

Anwendungs-Verbinder, sind eigene Kommunikationsrechner. Das Gateway trennt die Netze sowohl logisch als auch physikalisch und besitzen meist 2 Netzwerkanschlüsse. Application Gateways sind wegen der Vielfalt der Dienste zwar relativ langsam, bieten aber den höchsten Zugangsschutz.

APPN (LAN-Begriff)

Advanced Peer-to-Peer-Networking. Punkt-zu-Punkt-Verbindung, z.B. zwischen 2 PCs in einem Netzwerk ohne Host.

APM

Advanced Power Management. Bei den Power Management-Einstellungen haben Sie die Möglichkeit, das Stromsparverhalten Ihres Computers zu konfigurieren. Darüber hinaus gibt es weitere Einstellungen, die definieren, wie sich der PC beim Ein- bzw. Ausschalten verhält.

Arbeitsspeicher

Auf dem Mainboard befinden sich die Steckplätze, so genannte Speicherbänke für die Speichermodule. Die Steckplätze für den Arbeitsspeicher nehmen die RAM-Module auf, die eigentlichen Hauptspeicher des Computers. Dort werden beim Hochfahren des Computers die benötigten Daten geladen. Je mehr Programme im Autostart geladen werden, desto geringer die Größe des verfügbaren Arbeitsspeichers im laufenden Betrieb.

ASIC

Application Specific Integrated Circuit. Anwendungsspezifische integrierte Schaltungen.

ASPI

Advanced SCSI Programming Interface. Ist die Standardsoftware-Schnittstelle des SCSI-Busses.

AT

Advanced Technology. Fortschrittliche Technologie. Bezeichnung für PCs mit 80286 Prozessor oder höher.

ATA

AT Attachment ist ein Synonym für IDE.

ATA-100

Advanced Technology Attachment. Fortschrittliche Technologie Anschluss. Die ATA-100-Technologie ist zum Betrieb von schnellen Festplatten geeignet. Zwischen 2 Signalleitungen wird im Flachband-Kabel zusätzlich eine Masseleitung verlegt, dadurch wird ein Übersprechen zwischen den einzelnen Leitungen vermieden. Es besteht aus 80 Leitungen und nicht wie beim IDE mit 40.

ATAPI

AT Attachment Packet Interface bezeichnet die Möglichkeit, andere Geräte als Festplatten an einem IDE-Port zu betreiben, wie beispielsweise ATAPI-CD-ROM-Laufwerke und Brenner. Also eine Schnittstelle für AT-Anschlusspakete. Keine hardwaretechnische Änderung gegenüber dem IDE, lediglich eine softwaretechnische.

AT-Bus-Controller (IDE)

Integrated Device Electronics. Einen entscheidenden Schritt weiter als bei ESDI ging die Firma Conner Peripheral mit ihrer Entwicklung von IDE-Festplatten, bei denen nahezu alle Funktionen, die ein Controller der ESDI-Klasse zu erfüllen hat, im Laufwerk integriert sind. Die Einsteckkarte im PC, die als AT-Bus oder IDE-Controller bezeichnet wird, wird zu einem Adapter weiterentwickelt, der lediglich die notwendigen Bussignale mit etwas Pufferung und Adresslogik zur Festplatte weiterleitet.

ATM

Asynchronous Transfer Mode. Asynchrone Transfer-Methode.

AU (Audio-Format)

Audio µLaw, Sun/NeXT. Für Unix-Systeme, Internet-Format für digital Audio, hohe Kompression.

Audio-/Videocodierung

Siehe unter Codierverfahren und unter: PCM, DPCM, ADPCM, LPC, CELP und DCT.

Audiovisuelle Kommunikation

Sie bietet die Möglichkeit, jederzeit an jedem Ort die gewünschten Informationen abzurufen. Die hierzu erforderliche Übertragung und Speicherung von digitalen Daten erfordert leistungsfähige Kompressionsverfahren.

Ausführungseinheit

Empfängt die vom Befehlsdecoder dechiffrierten Befehle und führt sie mithilfe eines Mikroprogramms aus. Zur Durchführung von Berechnungen übergibt die Ausführungseinheit die zu berechnenden Daten an das Rechenwerk und erhält von dort das Ergebnis wieder zurück.

Auslagerungsdatei (Swap File)

Wird für die Verarbeitung von Daten mehr Speicherplatz benötigt als im Arbeitsspeicher vorhanden, wird zusätzlich zum Arbeitsspeicher eine Datei auf der Festplatte des Computers angelegt, um Prozessen einen größeren Adressraum (Speicherplatz) zur Verfügung stellen zu können.

Autonegotiation (LAN-Begriff)

Konfigurations-Protokoll im Fast Ethernet zur Feststellung der Übertragungsgeschwindigkeit. Full Duplex (100 Mbit/s) oder Half Duplex (10 Mbit/s).

Autosensing (LAN-Begriff)

Automatisches Erkennen der Datenrate, mit der empfangen bzw. gesendet werden kann.

Autostart

Hier werden Registrierungseinträge hinterlegt, die das jeweilige Programm beim Windows-Start automatisch ausführen lässt.

AVI

Audio Video Interleaved. Ist ein von Microsoft definiertes Multimedia-Videoformat mit 30 Bildern/Sekunde. 

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Computer-Glossar: B

Mit B wird meist das Diskettenlaufwerk bezeichnet.

Backup

Wird allgemein auch als Sicherung von Daten bezeichnet; als Voll-Backup (komplette Festplatte) oder Teil-Backup (einzelner Dateien). Die Daten werden dupliziert, um die Verfügbarkeit z.B. nach einem Festplatten-Crash zu garantieren. Die Restaurierung (Wiederherstellung) erfolgt auf der DOS-Ebene.

Bad Sector

Schlechter Sektor. Durch Abnutzung oder auch bereits bei der Herstellung kann es geschehen, dass bestimmte Datenblöcke nicht mehr gelesen bzw. beschrieben werden können.

Bandlaufwerk

Ist ein Laufwerk, auf dem Daten beschrieben und ausgelesen werden können; z.B. eine Kassette.

BASIC (Programmiersprache)

Beginners All purpose Symbolic Instruction Code. Problemorientierte Sprache, leicht erlernbar (DIN 66 284).

Bedienelemente

An der Gehäuse-Front befinden sich die Bedienelemente des Computers. Jedes Element (Schalter, Taste, Lämpchen) ist über ein Kabel zum entsprechenden Stecker verbunden. Die Stecker sind an die dazu passenden Stellen auf dem Mainboard gesteckt.

Beep-Codes

Ein einfaches Mittel, eine Fehlerursache bei einem nicht funktionierenden Computer zu finden. Die Tonfolgen unterscheiden sich zum Teil zwischen den BIOS-Herstellern.

Hier ein paar allgemeingültige Beep-Codes:

Nichts: Netzteil defekt, Lautsprecher nicht angeschlossen

Dauerton: Netzteil defekt/fehlerhafte Spannung

Lang: Fehler im Speicher

Lang-kurz: Fehler im Mainboard

Lang-kurz-kurz: Fehler in der Grafikkarte

3mal kurz: Fehler im Speicher

4mal kurz: Fehler im Timerbaustein

5mal kurz: Fehler im Prozessor

6mal kurz: Fehler im Tastaturcontroller

9mal kurz: Fehler im BIOS

Befehlsdecoder

Ein Befehl besteht aus einer Folge von Bits. Der Befehlsdecoder „übersetzt“ die über den Bus eingehenden Befehle und übergibt sie der Ausführungseinheit, die diese dann ausführt.

Beschädigte Datei

Eine Datei hat einen strukturierten Bestand an Daten. Ist diese Struktur beschädigt, kann dies dazu führen, dass die Daten in dieser Datei nicht mehr gelesen werden können.

Betriebssystem (OS)

Operating System. Ist die Software, die den Betrieb eines Computers ermöglicht. Es verwaltet Speicher, Ein- und Ausgabegeräte und steuert die Ausführung von Programmen.

BIOS

Basic Input Output System. Wird auch als Urladeprogramm eines Computers bezeichnet. Im BIOS-Chip sind die Routinen untergebracht, die zum Starten des Computers und zum Erkennen und Ansprechen der elementaren Hardware notwendig sind. Es organisiert, steuert und regelt auf der „untersten“ Ebene die Datenkommunikation zwischen dem Prozessor (CPU) und den peripheren Geräten (Speicher, Tastatur, Bildschirm, Maus, Festplatte usw.). Das BIOS befindet sich in einem speziellen Chip auf der Hauptplatine (Mainboard) des Computers und kann bei Bedarf durch eine neue Version aktualisiert werden (BIOS-Update).

Bit

Binary Digit, Binärziffer. Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit der Computertechnik und anderer digital arbeitender Systeme und kann entweder den Wert 0 oder 1 annehmen.

Bluescreen

Blauer Bildschirm ist eine Beschreibung einer bestimmten Kategorie von Fehlermeldungen des Betriebssystems. Dabei wird eine Fehlerinformation angezeigt, weil es ein Problem mit irgendwelchen Dateien oder Treibern gibt, die Windows zum Start unbedingt benötigt bzw. Windows im laufenden Betrieb zusammenbricht, weil in der Regel bereits beim Hochfahren existierende Fehler nicht behoben werden konnten.

Bluetooth

Drahtlose Kommunikationsverbindung für Kurzstrecken auf Funkbasis. Übertragung erfolgt durch Spreizspektrumübertragung mittels Frequenzverfahren. (FHSS: Frequency Hopping Spread Spectrum).

BMP (Bildformat)

Bitmap. 24 Bit Farbtiefe, viel Speicherplatz erforderlich, verlustfrei, keine Kompression. Windows-spezifisch.

BNC (LAN-Begriff)

Bayonet-Neill-Concelman. Bezeichnung für eine Steckerart zum Anschluss von Koaxialkabel.

Booten

Als Booten bezeichnet man das Laden des Betriebssystems eines Computers. Beim Einschalten des PCs beginnt ein Selbsttest des Ein-/Ausgabesystems und Überprüfung von Systembus, interner Uhr, Grafikkarte, Arbeitsspeicher, Laufwerken usw. Nach dem Suchen und Finden des Betriebssystems, wird dieser geladen.

Boot Sequence (im BIOS)

Dieser Punkt bestimmt die Reihenfolge, in der auf bootfähige Geräte (Diskette, CD-ROM, USB-Stick, Festplatte) zugegriffen wird. Er fällt bei fast jedem BIOS unterschiedlich aus.

Boot to OS/2 > 64 MB (im BIOS)

Diese Einstellung benötigt man, falls man mehr als 64 MB physikalischen Arbeitsspeicher verfügt und mit dem Betriebssystem OS/2 von IBM arbeitet.

BootUp Num-Lock (im BIOS)

Diese Option definiert das Verhalten der NumLock-Taste beim Rechnerstart. Diese Taste aktiviert die Zahlen im Ziffernblock auf der rechten Seite der Tastatur. Ist sie aktiviert, wird das durch eine Signallampe in der Tastatur angezeigt.

BPI (Aufzeichnungsdichte)

Bits per Inch. Dieser Wert gibt an, wie viele Daten auf einem bestimmten Bereich abgespeichert werden können.

Broadcast (LAN-Begriff)

„Rundruf“-Nachricht, die an alle Stationen gleichzeitig gesendet wird, weil z.B. eine zu hohe Netzauslastung herrscht.

Brennverfahren

Siehe unter: Track-at-Once, Disc-at-Once und On-the-Fly.

Bridge (Netzwerkkomponente)

Bridge, Brücke. Sie verbindet Teilnetze miteinander und überträgt Datenpakete zwischen den Teilnetzen aufgrund der identifizierten MAC-Adressen. Remote-Bridges sind zwei getrennte Geräte, die räumlich entfernte Netze über Standleitungen koppeln.

Browser (engl. für blättern)

Ist ein Programm wie z.B. Internet Explorer, Firefox, Google Chrome, Opera usw., das multimediale Dokumente aus dem Web (die aus Klangfolgen, Bildern, Grafiken und Texten komponiert sind) übertragen und aufrufen kann. Diese Dokumente werden in der Sprache HTML (Hypertext Markup Language) oder PHP erstellt.

Bug

Bug, Wanze ist ein Ausdruck aus der EDV und bezeichnet einen Programm- oder Softwarefehler.

Burst-EDO

Burst Extended Data Out. Eine Variante des EDO ist das Burst-EDO bzw. BEDO-RAM. BEDO ist im Prinzip ein EDO-Speicher mit speziellen Burst-Funktionen, die einen noch schnelleren Datentransfer als das EDO zulassen. Burst wurde vom SDRAM abgelöst.

Burst-Transfer

Beim PCI-Bus gibt es einen so genannten Burst-Modus. Dabei wir die Adresse nur ein einziges Mal übertragen und dann von der Bridge und der Einsteckkarte entsprechend selbständig erhöht.

Bypass-Switch (LAN-Begriff)

Umgehungs-Schalter. Schalter zur Abtrennung von Stationen in einem LAN.

Byte

Ein Byte ist die nötige Bit-Datenmenge, um ein Zeichen darzustellen. 1 Byte = 8 Bits.

Byte Mode

Byte Betrieb. Übertragung von 8 Datenbit in einem Zyklus. Übertragung ähnlich dem Compatibility Mode.

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Computer-Glossar: C

Mit C wird meist die Primär-Festplatte bezeichnet.

C (Programmiersprache)

Combined Programming Language. Entwickelt aus BASIC. Maschinennahe Programmierung.

C++ (Programmiersprache)

Objektorientierte Variante von C.

Cache-Speicher

Statistischer RAM für Zwischenspeicherung. Stellt eine Weiterentwicklung des Page Mode dar. Ein aus schnellen SRAM-Bausteinen gebildeter Block dient als „Zwischenstation“ zwischen dem eigentlichen RAM und dem Prozessor. Beim Schreiben von Daten in dem RAM dient er als Puffer. Der Prozessor legt die Daten im schnellen SRAM ab, und der Cache-Controller sorgt dafür, dass die Daten in den langsameren DRAM weitergeleitet werden.

CAM (Netzwerkkomponente)

Content Adressable Memory. Inhaltsadressierbarer Speicher für Teilnehmeradressen.

CAPI

Common Application Programming Interface. Die Software für ISDN-Karten enthält den CAPI-Treiber (capi.dll), mit dem die einheitliche Schnittstelle für ISDN-Karten realisiert wird.

CAV

Constant Angular Velocity. Konstante Umdrehungsgeschwindigkeit. Die Übertragungsrate ist nicht konstant. Sie hängt vom Ort des Lasers auf der Scheibe ab (Anwendung auch bei Festplatten).

CD

Compact Disc. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an CDs, wie die Bekanntesten: CD-ROM, CD-R, CD-RW. Zudem gibt es noch die Varianten: CD-Audio, CD-DA, CD-DA mit Grafik, CD-MO, CD-WO, CD-Extra, CD-Plus, CD-V und noch ein paar mehr.

CDC

Cache DRAM Controller. Adress-Schnittstelle für DRAM und PCI-Bus.

CD-Leseverfahren CLV

Siehe CLV.

CD-Leseverfahren CAV

Siehe CAV.

CD-Leseverfahren Partial CAV

Kombination aus CLV und CAV.

CDR (Vektorgrafik-Format)

Corel Draw. Zeichen- und Konstruktionsprogramme ohne Komprimierung.

CD-R

Compact Disc-Recordable. Beschreibbare CD. Auf jedem handelsüblichen CD-RW-Laufwerk (Brenner) mit entsprechender Software brennbar. Sind wärmeempfindlicher als gepresste CDs und die Daten sind auch nicht so lange haltbar.

CD-ROM

Compact Disc-Read Only Memory. Nur-Lesbare CD. Werden von Softwareherstellern oder Musikfirmen gepresst und sind beständiger als selbstgebrannte CD-Rs.

CD-ROM-Laufwerke (5 ¼ Zoll)

Ein CD-ROM-Laufwerk kann CDs lesen, aber nicht beschreiben (brennen).

CD-ROM-Server

Diese Art Server sind mit CD-Laufwerken ausgestattet, auf die vom Netz aus zugegriffen werden kann. Siehe auch unter: Server; File-Server; Anwendungs-, Software- oder Application-Server; Printserver und Email-Server.

CD-RW

Compact Disc-ReWritable. Wiederbeschreibare CD. Auch auf jedem handelsüblichen CD-RW-Laufwerk mit entsprechender Software brennbar. Vor dem Neuschreiben muss die gesamte Schicht zunächst in einem einheitlichen Zustand (Löschvorgang) gebracht werden.

CD-RW-Laufwerk

Kann CD-Rs und CD-RWs sowohl lesen als auch beschreiben (brennen).

CD-Schreibmethoden (Brennverfahren)

Siehe unter: Track-at-Once, Disc-at-Once und On-the-Fly.

CELP

Codebook Excited Linear Predictive. Audio-Hybrider-Decoder. Ist ein Codiervefahren.

CGI (LAN-Begriff)

Common Gateway Interface. Eine Technik, die den Austausch zwischen Internet-Anwendungen und herkömmlichen Programmen erlaubt.

CIF

Common Intermediate Format. Bildspeicher-Format.

CISC-Verfahren

Complex Instruction Set Computer. Ist ein Befehlssatz, der dem Prozessor komplexe Instruktionen anbietet, die mittels eines Mikrocode-Programms erst in die eigentlichen, digitalen Verarbeitungsschritte übersetzt werden. Es ist ein Verfahren zur Steuerung der Auslastung eines Prozessors.

Chip

Ist ein Mikroprozessor mit integrierten Schaltungen aus Transistoren, Kondensatoren, Widerständen und Induktivität. Ohne diese Technologie wäre das Betreiben einer Festplatte nicht möglich. Mit dem Begriff Chipsatz bezeichnet man in aller Regel die Bausteine, die auf dem Mainboard integriert sind und für das Zusammenspiel aller Komponenten verantwortlich sind. Hauptbestandteile sind: PCI-Controller, Speicher-Controller, Cache-Controller, ISA-Controller, IDE-Controller. Der Chipsatz ist physikalisch in North- und South-Bridge aufgeteilt.

CHS

Cylinder, Head, Sector. CHS bezeichnet die alte Festplattenadressierungsmethode mit Zylindern, Köpfen und Sektoren. Aufgrund der Limitierung des alten PC-BIOS kann bei CHS keine Platte größer als 504 MB sein.

Cluster

Cluster (Ansammlungen) sind logische Zusammenfassungen von Sektoren oder Datenblöcke. Hier können sich Daten wie Passwörter oder gar Hacker- und Virenelemente verstecken. Ein Cluster kann eine Größe von 512 bis 32.768 Bytes annehmen. In der Netzwerktechnik als Mehrplatzsystem bezeichnet (Ansammlung von Terminals an einem Hauptrechner).

CLV

Constant Linear Velocity. Konstante Übertragungsrate. Die Daten auf der CD sind in einer Spirale mit gleich bleibender Dichte angeordnet. Der Laser tastet zu jedem Zeitpunkt gleiche Strecken ab. Die Rotationsgeschwindigkeit muss demzufolge angepasst werden (Anwendungsprinzip auch bei der Audio-CD).

COBOL (Programmiersprache)

COmmon Business Oriented Language. Problemorientierte Programmiersprache für kaufmännischen und administrativen Bereich.

Cookies

Wörtlich übersetzt: Kekse. Allerdings nicht so schmackhaft wie suggeriert werden soll. Das sind kleine Dateien, die von Internet-Seiten-Betreibern auf dem Computer hinterlegt werden sollen, damit persönliche Informationen darin abgespeichert werden können. So kann man z.B. das Surf-Verhalten eines Users nachverfolgen.

Codieren

Bedeutet, den gegebenen Vorrat an Symbolen eines Zeichensatzes den Symbolen eines anderen Zeichensatzes zuzuordnen.

Codierverfahren

Bietet die Möglichkeit, jederzeit an jedem Ort die gewünschten Informationen abzurufen. Es gibt verschiedene Audio- und Video-Codierungsverfahren. Siehe unter: PCM, DPCM, ADPCM, LPC, CELP und DCT.

Collapsed Backbone (LAN-Begriff)

Bezeichnet ein Netz, das auf der Rückwand eines HUBs zusammengefasst ist.

Collision Domain (LAN-Begriff)

Kollisions-Domäne ist der Bereich in einem mit Repeatern verbundenen Netzwerk, in dem sich eine Kollision von Datenpaketen bemerkbar macht.

Compatibility Mode

Kompatibler Betrieb. Entspricht der Ansteuerung wie Centronics-Schnittstellen (siehe parallele Schnittstellen); auch als Fast Centronics-Schnittstelle bezeichnet, wenn die Datenfluss-Steuerung durch FIFOs, die in den I/O-Controllern eingebaut sind, durchgeführt wird.

Controller

Bereits seit vielen Jahren ist es üblich, die IDE-Anschlüsse gleich auf einem Mainboard bereitzustellen, der IDE-Controller ist also auf dem Mainboard integriert. An einem IDE-Controller kann man zwei Laufwerke anschließen. Beide Anschlüsse am Kabel sind Pin-gleich. Damit der Controller die Laufwerke einzeln ansprechen kann, muss am Laufwerk eingestellt werden, ob es ein Master- oder Slave-Laufwerk ist; ob „PRIMARY IDE“ oder „SECONDARY IDE“.

Co-Prozessor

Ab Pentium Prozessoren sind die mathematischen Co-Prozessoren bereits in der CPU integriert.

CPU (Zentralprozessor)

Central Processing Unit eines Computers ist nichts anderes als ein sehr leistungsfähiger Mikroprozessor. Er gliedert sich auf in ein Leitwerk und ein Rechenwerk. Alle Prozesse im Rechner werden prinzipiell von der CPU überwacht.

CPU-Einstellungen (im BIOS)

Dieser Teil des BIOS ist der sensibelste des ganzen Computers. Wenn man hier falsche Einstellungen vornimmt, kann dies dazu führen, dass nicht nur das System selbst nicht mehr startet, sondern auch bleibende Schäden am Prozessor selbst auftreten! Laien und Nicht-Profis sollten unbedingt die Finger davon lassen!

Crash

Von einem (Festplatten-)Crash spricht man, wenn ein Programm oder das gesamte Betriebssystem plötzlich nicht mehr funktioniert und sich der Computer nicht mehr starten lässt.

CSMA/CA (LAN-Begriff)

Carrier Sense Multiple Access/Collision Avoidance. Zugangsverfahren der gleichberechtigten Stationen an einem Netz mit Verhinderung einer Kollision.

CSMA/CD (LAN-Begriff)

Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection. Zugangsverfahren der gleichberechtigten Stationen an einem Netz mit Kollisionserkennung.

CU (Leitwerk)

Control Unit ist die Steuereinheit und umfangreichste Komponente eines Mikroprozessors. Die Steuereinheit ist für die Zusammenarbeit mit den anderen Komponenten des Mikroprozessors verantwortlich. Z.B. Lesen von Daten aus dem RAM, Bereitstellung, Decodierung und Ausführung von Befehlen, Überwachung des gesamten Systems usw.

Cylinder

Eine Festplatte hat meist mehrere Magnetscheiben (Platten). Die Spuren aller Plattenoberflächen werden als Zylinder bezeichnet.    

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Computer-Glossar: D

Mit D wird meist die zweite Festplatte (Partition) bezeichnet.

DAB

Digital Audio Broadcasting. Digitale Übertragung von Audiodaten.

DAT

Digital Audio Tape. Digitales Tonband.

Datagramm (LAN-Begriff)

Datentelegramm. Sind zeitunkritische Daten, die auch die Verwaltungsinformationen enthalten und über ein Netzwerk übertragen werden.

Data Recovery

Ist die englische Bezeichnung für Datenwiederherstellung.

Datei

Eine Datei ist eine explizit benannte Ansammlung von Sätzen eines oder mehrerer Satztypen. Die englische Bezeichnung hierfür ist File.

Dateisystem

Ein Dateisystem ist ein Softwarepaket, das den Zugriff auf einzelne Sätze in einer Datei organisiert. Als Dateisysteme werden auch Dateizuordnungstabellen wie FAT, FAT 16, FAT 32, NTFS und HPFS bezeichnet. Siehe auch: ISO 9660, Joliet und UDF.

Datenbanken und Verarbeitungssysteme (Database)

Diese Daten werden als eigenständige Betriebsmittel verstanden. Die Daten werden einmal definiert und für alle Benutzer zentral verwaltet. Datenbank und Datenbanksoftware bilden zusammen das Datenbanksystem (DBS). Die gesamte Kontrolle der Datenbank unterliegt dem Datenbank-Managementsystem (DBMS). Das DBMS ist ein Programm, das die Beziehung zwischen den Benutzern und einer Datenbank organisiert. Die Beziehung zwischen der Datenbank und dem DBMS wird vom jeweiligen Betriebssystem des Rechners gestaltet. Durch das DBMS wird eine Trennung von Programm und Daten realisiert, so dass das DBMS nur noch die benötigten Daten an das Anwendungsprogramm (z.B. Excel) übergibt. Die generelle Aufgaben eines Datenbanksystems sind: Vereinheitlichung (es gibt eine einheitliche Basis für alle Anwendungen), Redundanz (doppelte Daten auf dem Rechner) wird reduziert, die Abhängigkeit zwischen Programmen und Daten zu vermeiden, Datenauswertung wird flexibilisiert und das Datenbanksystem kann zentral die Korrektheit von Daten überprüfen. Bekannte relationale Abfragesprachen für Datenbanken sind: SQL (Structured Query Language)und QBE (Query by Example).

Datenblock

Ein Datenblock wird auch als Sektor bezeichnet. Ein Sektor ist der kleinste ansprechbare (adressierbare) Teil auf einer Festplatte. Die Größe in Bytes kann dabei variieren. Diese Maßeinheit wird Datenblock genannt. Die nächsthöhere Einheit, in der Dateisysteme die Daten organisieren, nennt man Cluster.

Datenbus

Zur Übertragung der Daten zwischen der CPU und dem Arbeitsspeicher sowie den peripheren Geräten steht in einem Mikroprozessorsystem ein weiteres Leitungssystem, der Datenbus, zur Verfügung. Die Anzahl der Leitungen ist direkt vom verwendeten Prozessortyp abhängig.

Datenrettung/Wiederherstellung

Datenrettung wird der Vorgang genannt, mit dem man gelöschte oder beschädigte Daten wieder lesbar macht, sprich wiederherstellt. Dabei handelt es sich zuweilen nicht nur um beschädigte Datenstrukturen, sondern um defekte Festplatten, wo die Daten nicht mehr ohne weiteres gerettet (wiederhergestellt) werden können.

Datenkompression und -reduktion

Ziel der Datenkompression ist die Verringerung der zu speichernden oder zu übertragenden Daten ohne wahrnehmbaren Qualitätsverlust. Kompression und Reduktion werden häufig synonym verwendet! Siehe unter: Kompression und Reduktion.

Datenträger

Speichermedien wie Festplatten, USB-Sticks, Compact Dics, Disketten usw., auf denen Informationen aufgezeichnet werden können.

DBMS

Datenbank-Managementsystem.

DBS

Datenbanksystem.

DCC

Digital Compact Cassette. Digitale Tonaufzeichnung.

DCT

Discrete Cosinus Transformation. Video-Frequenzbereichs-Codierung. Ist ein Decodierverfahren.

DDS

Digital Data Storage. Digitaler Daten-Speicher.

DDR-SDRAM

Double Data Rate SDRAM ist eine Weiterentwicklung des konventionellen SDRAMs, wobei die Daten doppelt so schnell übertragen werden. DDR-SDRAM wird vorwiegend in Systemen ohne Intel-Prozessoren zu finden sein.

DEC (Protokoll-Bezeichnung)

Digital Equipment Corpration.

DECT

Digital European Cordless Telephone. Digitales Europäisches schnurloses Telefon.

Dedicated Network (LAN-Begriff)

Zugewiesenes Netzwerk, das nur einen Dienst oder einen zugewiesenen Netzwerkbereich zu einer abgegrenzten Gemeinschaft ermöglicht.

Demand Priority (LAN-Begriff)

Bandbreitenanfrage. Zugriffsverfahren der LANs, die mit HUBs ausgestattet sind und eine Bandbreitenzuteilung für die einzelnen Dienste festlegen.

DIMM-Speicher

Dual Inline Memory Modul. Der duale Speicher ist ein Modul mit doppelseitigem Anschluss und 168-poligem Sockel.

DIP

Dual Inline Package. Die DIP-Bausteine, bei denen die Pins in zwei parallelen Reihen angeordnet sind, sind die Vorläufer der heutigen Speicherchips.

Disk-at-Once

Bei diesem Verfahren werden alle Tracks, einschließlich der Zwischenräume, ohne Unterbrechung geschrieben (wichtig bei Audio-CDs). Die Disc wird automatisch finalisiert, so dass keine weiteren Tracks hinzugefügt werden können.

Diskettenlaufwerke (FDD) (3 ½ Zoll)

Floppy Disk Drive. Auf dem Mainboard befindet sich der Anschluss für das Diskettenlaufwerk. Er ist meistens mit „FLOPPY“ bezeichnet. In Windows als Laufwerk A oder B gekennzeichnet. Disketten bestehen aus einem flexiblen Material und ihr Speicherverfahren ist die magnetische Abtastung (2seitig). Eine Diskette besteht aus Spuren und Sektoren.

DMA

IDE-Laufwerke lassen sich nicht nur im PIO-Modus, sondern auch im DMA-Modus betreiben. Sie bieten abgesehen von der Übertragungsgeschwindigkeit, den Vorteil, dass der Prozessor bei Festplatten-Operationen weniger belastet wird und somit das System schneller wird.

DMD-Bus

Data Memory Data Bus. Datenspeicher Datenbus.

DNIC (LAN-Begriff)

Data Network Identification Code. Das ist sozusagen die internationale „Vorwahl“ der Datennetze.

DNS (LAN-Begriff)

Domain Name System. Domäne-Namen-System. Verteiltes Datenbanksystem im Internet zur Umwandlung der numerischen Internet-Adressen (IP-Adresse) in umgangssprachliche Begriffe.

DPCM

Differential Pulse Code Modulation. Audio-Signalform-Kodierer ist ein Audio-Kodierverfahren, aber auch ein Video-Kodierverfahren mit prädiktiver Kodierung.

DPU

Data Path Unit. Daten-Schnittstelle für DRAM und PCI-Bus.

DRAM

Dynamic Random Access Memory. Dynamisches RAM. Das DRAM ist ein Speichertyp, der in der Regel für den Arbeitsspeicher eines modernen PCs verwendet wird. Ein wichtiger Vorteil dieser DRAM-Chips ist ihre Dichte, d.h., sie können viele Bits in einem sehr kleinen Chip speichern. Die Speicherzellen in einem DRAM-Chip bestehen aus winzigen Kondensatoren, die eine Ladung speichern, um ein Bit darzustellen. Der Transistor jeder DRAM-Zelle wird verwendet, um den Ladezustand des nachgeschalteten Kondensators abzulesen. Wenn der Kondensator geladen ist, wird die Zelle als eine 1 gelesen, bei keiner Ladung steht eine 0.

Drucker

Man unterscheidet zwischen einem Nadeldrucker, Tintendrucker, Thermotransferdrucker und Laserdrucker. Siehe unter jeweiligen Stichpunkten.

DSL

Digital Subscriber Line. Digitale Anschluss-Leitung. Das übertragende Signal ist nicht digital, sondern ein definiertes analoges Signal!

DSP

Digital Signal Processor. Digitaler Signal-Prozessor. Diese Art von Prozessor wird zur digitalen Bearbeitung von analogen Signalen mit numerischen Methoden verwendet. Sie filtern unerwünschte Signalkomponenten aus einem Signalgemisch und arbeiten in Echtzeit. Sie finden z.B. bei der Spracherkennung oder Robotersteuerung Anwendung.

DVB

Digital Video Broadcasting. Digitale Übertragung von Videodaten.

DVD

Digital Versatile Disc. Digitale vielseitige Disk. Die wohl bekanntesten DVDs sind die DVD-5 (einseitig und einschichtig) mit 4,7 GB Kapazität und die DVD-9 (einseitig und zweischichtig, auch als dual layer bekannt) mit 8,5 GB Speicherkapazität. Aber es existieren zusätzlich noch die DVD-10 (beidseitig und einschichtig) mit 9,4 GB und die DVD-18 (beidseitig und zweischichtig) mit 17 GB Speicherkapazität.

DVD-ROM

Die DVD-ROM ist vom Speicherprinzip ähnlich der CD-ROM, nur, dass die Speicherkapazität größer ist und statt einem CD-Lesegerät ein DVD-Lesegerät benötigt wird. Siehe CD-ROM.

DVD-R

Die DVD-R ist vom Speicherprinzip ähnlich der CD-R, nur, dass die Speicherkapazität größer ist und statt einem CD-Brenner ein DVD-Brenner benötigt wird. Siehe CD-R.

DVD-R/W

Die DVD-RW ist vom Speicherprinzip ähnlich der CD-RW, nur, dass die Speicherkapazität größer ist und statt einem CD-Brenner ein DVD-Brenner benötigt wird. Siehe CD-RW.

DXF (Vektorgrafik-Format)

Drawing Exchange Format. Von Autodesk. Besonders verwendet für Datenaustausch zwischen CAD und CAM.

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Computer-Glossar: E

ECC

Error Checking and Correcting. Fehlerprüfung und Korrektur.

ECP Mode

Extended Capability Parallel Mode. Ist ein Port mit erweiterten Fähigkeiten. Das Protokoll verwendet Daten- und Befehlszyklen. Befehlszyklen werden unterteilt in Run Lenght Count (Lauf-Längen-Zähler) und Channel Address (Kanal-Adresse). RLC erlaubt Datenkompression und CA unabhängige und gleichzeitige Bedienung verschiedener Funktionen in einem Gerät, wie bei Druckern oder Modem benötigt.

Editor

Ein Editor ist ein Programm zur Erstellung und Bearbeiten von z.B. Texten. Für die verschiedenen Bedürfnisse je Anwendungsgebiet gibt es einen darauf abgestimmten Editor.

EDO-RAM

Extended Data Out-RAM kam 1995 auf den Markt und besteht aus speziell gefertigten Chips. Die Bezeichnung EDO bezieht sich speziell auf die Tatsache, dass die Treiber für die Datenausgabe auf dem Chip nicht abgeschaltet werden, wenn der Speicher-Controller die Spaltenadresse löscht, um den nächsten Zyklus zu beginnen. Der Effekt des EDO-RAM ist der, dass Zykluszeiten verkürzt werden.

EDV

Die Elektronische Datenverarbeitung (EDV) ist der Sammelbegriff für die Erfassung und Bearbeitung von Daten durch elektronische Maschinen. Im EDV-Bereich gehören dazu: Computer, Monitore, Drucker, Scanner, Router und HUBs, Akkus, Multimedia-Soundsysteme.

EEPROM

Electrically Erasable Programmable Read Only Memory. Elektrisch lösch- und programmierbare Nur-Lese-Speicher. Die EEPROM-Technologie (wird häufig auch als E²PROM bezeichnet) baut auf der EPROM-Technologie auf. Der herausragende Unterschied besteht darin, dass die Speicherbausteine nicht mehr mittels Bestrahlung durch UV-Licht, sondern auf elektrische Weise gelöscht werden. Die Speicherinhalte bleiben nach einer Spannungsabschaltung erhalten.

EIDE-Controller

Enhanced Integrated Device Electronic. Der EIDE-Controller ist eine Weiterentwicklung des IDE-Controllers. An einem EIDE-Controller können bis zu 4 Festplatten angeschlossen werden, mit dem die Primärfestplatten hohe Datenübertragungsraten erzielen.

EISA

Extended ISA. Eine 32-Bit-Erweiterung für ISA.

ELD-Bildschirm

Elektro-Lumineszenz-Display. Die Lichtpunkte entstehen durch Anregung von mangandotiertem Zinksulfid mittels Wechselspannung. Die Reaktionszeit ist sehr kurz und der Sichtwinkel beträgt ca. 160 Grad. Die Lebensdauer, sprich der Abfall der Helligkeit auf die Hälfte des Anfangswertes, beträgt mehr als 100.000 Stunden.

Email

Als electronic mail (elektronischer Brief) bezeichnet man eine auf dem elektronischen Wege in Netzwerken übertragene, briefartige Nachricht. Der Email-Verkehr wird noch vor dem www als wichtigster und meistgenutzter Dienst des Internets angesehen. Eine Email-Adresse ist die eindeutig identifierzbare Angabe einer Server-Adresse (vergleichbar mit der Hausadresse). Dadurch wird eine gezielte Zustellung an bestimmte Person(en) möglich. Eine Email-Adresse besteht aus zwei Teilen: einem lokalen und einem globalen Teil. Z.B. der Benutzername „ich“ registriert bei „angelo-bianco.de“ (ich@angelo-bianco.de). Hierbei ist „ich“ der lokale Teil (local part) und „angelo-bianco.de“ die Domain (global part).

Email-Server

Dieser Server dient allen Netzwerkteilnehmern (Nutzern) der Mailbox. Verwaltet die ein- und ausgehenden Nachrichten. Bildet häufig auch das Gateway zu Mail-Systemen. Siehe auch unter: Server; File-Server; Anwendungs-, Software- oder Application-Server; Printserver und CD-ROM-Server.

EPP Mode

Enhanced Parallel Port ist ein verbesserter paralleler Port und verwendet 4 Methoden zur Datenübertragung: Data-Write (Daten schreiben), Data-Read (Daten lesen), Address-Write (Adressen schreiben) und Address-Read (Adressen lesen). Die maximale Übertragungsrate beträgt 2 Mbytes/s.

EPROM

Erasable Programmable Read Only Memory. Lösch- und programmierbare Nur-Lese-Speicher. Während sich die Technik der ROM/PROM-Bausteine kaum änderte, wurden EPROM-Bausteine wesentlich verbessert. Durch die rasche Weiterentwicklung entstanden zahlreiche Technologien, die nicht nur eine schnelle und effektivere Programmierung zulassen, sondern auch eine hohe Datensicherheit gewährleisten. Die Programmierung eines EPROM-Bausteines wird mit einem speziellen Gerät, EPROM-Brenner, durchgeführt, der an eine Schnittstelle des PCs angeschlossen wird.

EPS (Vektorgrafik-Format)

Encapsulated PostScript. Metagrafik-Format, Seitenbeschreibungssprache, Verwendung für Desktop-Publishing, direkte Ausgabe an den Drucker.

Error

Error, Fehler ist ein häufig angezeigter Hardware- oder Software-Fehler, verbunden mit einem Fehlercode.

Erweiterte Partitionen

Bei einer erweiterten Partition handelt es sich dabei um weitere physikalische Unterteilungen der Festplatte für die eine logische Formatierung (logische Laufwerke) vorgenommen wird.

ESDI

Enhanced Small Device Interface. Festplatten und Controller für den PC, die mit dem ESDI miteinander kommunizieren, gelten als direkte Weiterentwicklung der Festplatten-Subsysteme der ersten Generation. Sie sind sinnvoll für File Server oder andere PC-Lösungen mit hohen Anforderungen an das Subsystem zur Datenspeicherung. ESDI-Subsysteme bringen grundsätzlich ein eigenes BIOS im ROM des Controllers mit, das die Parametereinstellungen des PC-BIOS überlagert. Das Konzept ist allerdings bereits veraltet.

Excel

Kalkulations-Programm unter Microsoft Office.

Externe Festplatten

Externe Festplatten sind in einem separaten Gehäuse eingebaut und nutzen universelle Schnittstellen wie FireWire- oder USB-Anschluss. Hierbei sind jedoch die eingebauten Festplatten selbst mit herkömmlichen ATA/S-SATA-Schnittstellen ausgestattet, wobei die ATA-Signale mittels eines speziellen Chipsatzes in USB-Signale transferiert werden. Eine reine USB-Festplatte, d. h., mit eigener USB-Schnittstelle gibt es nicht, obwohl der USB-Anschluss dieses vortäuscht.

Extranet (LAN-Begriff)

Bezeichnung für einzelne, voneinander isolierte Netze, die über das Internet verbunden sind um somit ein eigenes Subnetz (Unternetz) bilden.

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Computer-Glossar: F

FAT

File Allocation Table, Datei-Zuordnungs-Tabellen. Entwickelt von Seattle Computer Products als Dateisystem für dessen Betriebssystem QDOS, dem direkten Vorgänger von MS-DOS. Heute kennt man die Dateisysteme FAT, FAT 16 und FAT 32. FAT 16 stammt noch aus alten MS-DOS-Zeiten und hat heute noch einen entscheidenden Vorteil: praktisch jedes Betriebssystem kommt mit FAT 16 klar. Allerdings unterstützt es nur Partitionsgrößen von bis zu 2 GB. FAT 32 hat gegenüber FAT 16 nur zwei Vorteile: 1. Festplattenkapazität wird besser ausgenutzt (Cluster-Größe) und 2. Partitionsgröße ist nun nicht mehr auf 2 GB limitiert.

FAT 16

Diese Dateizuordnungstabelle ist geeignet für z.B. Windows 95, OS/2 oder Linux.

FAT 32

Diese Dateizuordnungstabelle ist geeignet für z.B. Windows 98 oder Linux.

FAQ

Frequently Asked Question. Liste mit häufig gestellten Fragen und Antworten.

FC

Fibre Channel, Faserkanal. Hochgeschwindigkeits-Übertragungskanal mit Übertragungsraten von bis zu 1.062 Mbit/s!

FDDI

Fibre Distributed Data Interface. Verteilte Schnittstelle auf LWL-Basis. Kommunikationsnetz für höhere Geschwindigkeiten, größere Entfernungen und große Anzahl von Endgeräten.

FDSE (LAN-Begriff)

Full Duplex Switched Ethernet. Ethernet-Standard für geswitchte Vollduplex-Verbindungen (10 und 100 MHz).

Festplatten (HDD)

Hard Disk Drive, Hart-Disk-Laufwerk. Eine Festplatte ist ein magnetisches Speichermedium. Die Magnetschicht ist auf starren, runden, rotierenden Scheiben aufgebracht. Die Scheiben sind über eine Zentralverankerung miteinander verbunden. Ober- und unterhalb jeder Scheibe befindet sich ein Arm mit einem Schreib- und Lesekopf. Der Arm kann an jeder beliebigen Stelle der Festplatte positioniert werden. Eine Festplatte kann in einzelne in sich zusammenhängende Bereiche (Partitionen) aufgeteilt werden. Grundbausteine einer Festplatte: Spuren, Zylinder und Sektoren (siehe unter jeweiligen Anfangsbuchstaben).

FIF (Bildformat)

Fractal Image Format. Schnelle Ladezeit, verlustfrei, geringer Speicherbedarf, für das Internet geeignet.

File-Server

Der File-Server verwaltet zentral, wie der Name schon zeigt, Daten und Dateien. Siehe auch unter: Server; Anwendungs-, Software- oder Application-Server; Printserver; CD-ROM-Server und Email-Server.

Firewall-Systeme

Als Firewall-Systeme werden alle Schutzmaßnahem bezeichnet, die einen unerlaubten Zugriff von außen auf ein privates Netzwerk (z.B. PC) blocken und das Ausspionieren von Daten oder das Einschleppen von Viren und Trojaner verhindern. Diese Systeme können als Hardware, Software oder einer Kombination von beidem realisiert werden. Die grundsätzliche Schutzfunktion einer Firewall ist das Blockieren von Kommunikationsdaten zwischen den Netzen, wenn bestimmte festgelegte Sicherheitskriterien verletzt worden sind. Ein MUSS für jeden Internet-Nutzer!

Meine Empfehlung: Das konstenlose Programm ZoneAlarm.

Firmware (FW)

Unter Firmware versteht man Software, die in elektronischen Geräten wie z.B. einem Computer oder DVD-Brenner in einem Chip eingebettet ist. Im Gegensatz zu Software, die z.B. auf Festplatten oder CD-ROMs gespeichert ist. Die Firmware ist heute meistens in einem Flash-Speicher oder einem EEPROM gespeichert. Sie ist fast immer modellspezifisch, d. h., sie funktioniert nicht auf anderen Gerätemodellen und wird von der Hersteller-Firma mitgeliefert. Die Firmware enthält meistens elementare Funktionen zur Steuerung des Gerätes, Ein- und Ausgaberoutinen, gelegentlich auch umfangreichere Funktionen für Arbeiten mit Speicher, CPU und anderen Komponenten. Bei Computern dient sie hauptsächlich dazu, nach dem Einschalten den ersten Teil des eigentlichen Betriebssystems von einer Festplatte in den Hauptspeicher zu laden.

Flachbildschirme (Flat Screen)

Man unterscheidet zwischen LCD, TFT, STN, ELD und PLD Bildschirmen. Siehe unter jeweiligen Stichpunkten.

Flash EEPROM

Flash Electrically Erasable Programmable Read Only Memory. Blitz elektrisch lösch- und programmierbare Nur-Lese-Speicher. Speicherzellen sind ähnlich aufgebaut wie bei EEPROM.

Flip-Flops

Ein Flip-Flop ist die kleinste elektronische Speichereinheit. Es kann eine binäre Information, Zustand 0 oder 1, aufnehmen. Jedes einzelne dieser Flip-Flops ist direkt mit dem Datenbus verbunden.

Floppy-Disk (FDD) (3 ½ Zoll)

Floppy Disk Drive. Auf dem Mainboard befindet sich der Anschluss für das Diskettenlaufwerk. Er ist meistens mit „FLOPPY“ bezeichnet. In Windows als Laufwerk A oder B gekennzeichnet. Disketten bestehen aus einem flexiblen Material und ihr Speicherverfahren ist die magnetische Abtastung (2seitig). Eine Diskette besteht aus Spuren und Sektoren.

Floppy-Kabel

Das Floppy-Kabel (Diskettenlaufwerk-Kabel) ist für den Anschluss von 1 oder 2 Diskettenlaufwerken vorgesehen. Es ist ein 34-poliges Flachband-Kabel. Charakteristisch ist, dass an einem Kabelende zwischen 2 Anschlusssteckern ein Teil des Kabels gedreht ist.

Floppy Drive Seek (im BIOS)

Während des Bootvorganges wird ein Zugriff auf die angeschlossenen Diskettenlaufwerke versucht.

FM

FrequenzModulation.

FOIRL (LAN-Begriff)

Fibre Optic Inter-Repeater Link. Standard zur Datenübertragung über Lichtwellenleiter (LWL) mit Datenrate von 10 Mbit/s.

Forensik

Der Begriff der Forensik bezeichnet alles, was gerichtlichen oder kriminologischen Charakter hat. Die Computer-Forensik ist ein Teilgebiet der Forensik. Es beschäftigt sich mit der Untersuchung von verdächtigen Vorfällen im Zusammenhang mit IT-Systemen und der Feststellung des Tatbestandes durch Analyse und Auswertung digitaler Spuren in Computersystemen.

Formatierung

Mit Formatierung werden alle Prozesse bezeichnet, die durch einen Speichermedium (z.B. Festplatte, CD-RW) zur Aufnahme von Daten vorbereitet wird (Löschvorgang).

FORTAN (Programmiersprache)

FORmula TRANslation. Geeignet für Programmierung mathematischer Formeln (DIN 66 027).

FPM-DRAM

Fast Page Mode. Bei normalen DRAM wird das Paging (Page = Seite) verwendet, um auf einen Speicher zuzugreifen. Dazu muss eine Zeilen- und Spaltenadresse gesucht werden, was Zeit benötigt. Mithilfe des Pagings kann auf sämtliche Adressen in der bestimmten Zeile des Speichers schneller zugegriffen werden, da die Adresse der Zeile beibehalten wird und nur die Adresse der Spalte geändert wird. Speicher, die mit dem Paging arbeiten, werden als Page-Mode bzw. Fast-Page-Mode-Speicher bezeichnet.

Frame Relay

Ist ein schnelles paket- und verbindungsorientiertes Übermittlungsverfahren für Breitbandanwendungen im Punkt-zu-Punkt-Betrieb.

Freeware

Freeware (freie Ware) ist eine Software, für die man keine Lizenzgebühren bezahlen muss und legal nutzen darf. Wobei oft nur die private Nutzung des Programms frei ist, die wirtschaftliche Nutzung allerdings kostenpflichtig.

Frontpage

Microsoft Frontpage ist ebenso wie z.B. Adobe Dreamweaver ein Programm zur Erstellung von Internet-Seiten.

FTP (Protokoll-Bezeichnung)

File Transfer Protocol. Daten-Transfer-Protokoll. Mit speziellen FTP-Programmen kann man seine Daten (Bilder, Videos) und HTML-Seiten auf einen Server hochladen und somit seine eigenen Seiten (Homepage) erstellen und online für jedermann zugänglich machen.

FTTO (LAN-Begriff)

Fibre To The Office. Glasfaserkabel im Anschlussbereich von Geschäftskunden.

Funk-Modem

Funk-Modems dienen zur Übertragung von Daten über kurze Entfernungen und werden überwiegend in Bereichen angewendet, wo eine Kabelverlegung unmöglich oder störend ist. Die Datenraten liegen bei 9.600 bit/s und die Übertragungsentfernung bis zu 300 Meter (Freiraum).

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Computer-Glossar: G

Gameport (Joystick-Anschluss)

Der Gameport befand sich früher auf den Multi-I/O-Karten, die im heutigen Zeitalter aber selten auf der Hauptplatine anzutreffen sind. Deshalb verfügen die meisten Soundkarten über einen zusätzlichen Gameport, der dort auch als MIDI-Schnittstelle bezeichnet wird und sich z.B. zum Anschluss einer Synthesizer-Tastatur eignet.

Gatekeeper

Netzverwalter. Sie verwalten die Kommunikationsbeziehungen der Teilnehmer (z.B. die Adressierung, Bandbreitenverwaltung).

Gateways (Netzwerkkomponente)

Netzkoppler. Sie realisieren die durchgängigen Verbindungen von Endgeräten, die nach den unterschiedlichen H.32X-Standards arbeiten, sprich: sie koppelt unterschiedliche Netzwerktypen und übersetzt dabei die Protokolldaten der unterschiedlichen Netze in die jeweils andere Form.

Gauss (Programmiersprache)

Diese Programmiersprache dient zur Berechnung komplexer Matrizenoperationen. Diese Sprache wird häufig im akademischen Umfeld für anspruchsvolle Aufgaben verwendet.

GECOS

General Electric Comprehensive Operating System. Ein Betriebssystem, das von General Electric ab 1962 entwickelt und später in GCOS umbenannt wurde.

Gelöschte Daten

Ein einmaliges Löschen einer Datei entfernt die Daten normalerweise nicht von der Festplatte, sondern nur den Verzeichnishinweis in der Zuordnungstabelle. Somit wird der Speicherplatz dieser Datei wieder zum Beschreiben freigegeben. Solange dieser Speicherplatz nicht mit neuen Daten überschrieben wurde, sind diese vermeidlich gelöschten Daten wiederherstellbar. Nur mehrfachgelöschte Daten (überschreiben des freien Speicherplatzes) sind auch wirklich gelöscht. Um dies zu erreichen, gibt es spezielle Programme.

GEOS

Graphic Environment Operating System ist ein Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche. Das vom Hersteller Berkeley Softworks entwickelte System (später in GeoWorks Corporation umbenannt) wurde für die 8-Bit-Computer von z.B. C64 (Comodore 64) veröffentlicht.

GIF (Bildformat)

Graphics Interchange Format. Verlustfreie Kompression, schnelle Ladezeit, geringer Speicherbedarf, für das Internet geeignet. 256 Farben (8 Bit).

GIMP

GNU Image Manipulation Program (ursprünglich General Image Manipulation Program) ist eine Bildbearbeitungssoftware. Der Leistungsumfang für die reine Bildbearbeitung ist fast vergleichbar mit Adobe Photoshop.

GNU

Das GNU Projekt wurde 1984 ins Leben gerufen, um ein vollständiges Unix-artiges Betriebssystem zu entwickeln. Varianten des GNU-Systems, die auf dem Linux-Kernel basieren, sind weit verbreitet.

GPRS

General Packet Radio Service ist eine Erweiterung des GSM-Netz.

Grafikkarten (Graphic boards)

Die Grafikkarte und der Monitor eines PCs bilden eine Einheit. Die CPU legt das Bild im Video-RAM (VRAM) ab. Ein Grafik-Chip (Video-Chipsatz) überprüft die Daten und erzeugt ein digitales Bildsignal. Der Digital-Analog-Umsetzer (RAMDAC) wandelt die digitalen Signale in analoge Signale um und sendet diese an den Monitor weiter. Heutige leistungsfähige Grafikkarten befinden sich auf einem AGP-Steckplatz.

GSM

Global System for Mobile Communication. Globales System für Mobilkommunikation. Europaweit eingeführtes Mobilfunksystem. Dienste im GSM orientieren sich an den Diensten im ISDN.

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Computer-Glossar: H

Hard Disk (HD), Hard Disk Drive (HDD)

Siehe Festplatte.

Head Crash

Als Head Crash werden Schäden bezeichnet, die von Schreib-/Leseköpfe der einzelnen Scheiben einer Festplatte verursacht wurden. Das zeigt sich an durch laute Geräusche verbunden mit einer immer weiter einhergehenden Schädigung der Festplatte.

Header

Jede Datei hat einen spezifischen Header, um z.B. den Typ einer Datei zu identifizieren.

HiperLan (LAN-Begriff)

High Performance Radio LAN. Standard für drahtlose LAN.

Homepage

Als Homepage (sinngemäß: Hausseite) bezeichnet man die WWW-Seite im Internet. Sie können aus reinen Textbausteinen zu informative Zwecke (Präsentationen) oder auch in Mischformen von Texten, Bilder, Videos, Skripten usw. zu Unterhaltungszwecke oder als Verkaufsplattformen dienen.

HPFS

High Performance File System für OS/2. Neuere Betriebssysteme unterstützen dieses Format nicht ohne weiteres, nur NTFS.

HSLAN (LAN-Begriff)

High Speed LAN. Bezeichnung für LANs mit mindestens 100 Mbit/s.

HTML

Hyper-Text Markup Language ist die zentrale Internet-Sprache, dessen Dokumente mit einem Browser dargestellt werden können.

HTTP (Protokoll-Bezeichnung)

Hyper-Text-Transfer-Protocol. Hyper-Text-Transfer-Protokoll. Die Verständigung zwischen Server und Client wird über HTTP geregelt; so arbeitet der Browser quasi als Client und ruft die Seiten vom Web-Server ab.

HUB (Netzwerkkomponente)

Ein HUB (Haupt-Umschlag-Basis) ist wie der Name bereits verrät ein Verteiler wie der Switch, nur günstiger. HUBs sind ähnlich wie Mehrfach-Steckdosen, es gibt bei ihnen nichts Spezielles zu konfigurieren und deshalb von jedermann anzuschließen. Stecker dran und fertig.

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Computer-Glossar: I

 

I/O
Input/Output. I/O ist die Eingabe und Ausgabe, um den auf dem Computer laufenden Programmen eine Schnittstelle zu ihren Benutzern oder ihrer Umgebung zu geben. Beim Benutzer sind die Eingabegeräte generell Tastatur, Maus und Gamepad/Joystick. Die Ausgabegeräte sind Bildschirm, Drucker und Speichermedien.

IBM (PC kompatibler Computer)
Als IBM-PC kompatibler Computer bezeichnet man Computer, die nach dem Starten den Intel 8086-Prozessor nachbilden und mit einem kompatiblen BIOS laden. IBM-PC kompatibler Computer wird als PC (Personal Computer) bezeichnet.

IC

Integrated Circuit. Integrierte Schaltung. Es gibt zwei verschiedene Typen: Analoge und digitale ICs. Bei analogen ICs werden häufig komplette Schaltkreise in einem IC zusammengefasst. Es werden kontinuierliche Signale verarbeitet. Bei digitalen ICs wird mit Logikpegeln gearbeitet. Es wird nur zwischen 0 und 1 unterschieden, also zwischen „wahr“ und „falsch“. Analoge Schaltungen sind im EDV-Bereich nur sehr wenig verbreitet, weil die meisten Informationen in digitaler Form vorliegen.

ICMP
Internet Control Message Protocol. Internet-Nachrichten-Kontroll-Protokoll. Es dient zur Übermittlung von Fehlermeldungen.

IDE
Integrated Drive Electronics ist eine Schnittstelle zwischen Hauptspeicher und Computer; auch ATA/ATAPI genannt. ATA/ATAPI wird z.B. in PCs verwendet, um Festplatten sowie CD-/DVD-Laufwerke anzuschließen. Schnellere Versionen werden Fast ATA oder Ultra ATA genannt.

IDE/EIDE-Kabel
Das (E)IDE-Kabel verfügt üblicherweise über 3 Anschlüsse, wobei 2 Anschlüsse näher beieinander liegen. Das sind die Anschlüsse für die Laufwerke (Master und Slave), während der dritte weiter entferntere Anschluss auf das Mainboard aufgesteckt wird. Das IDE-Kabel ist ein 40-poliges Flachband-Kabel. Alle Stecker sind Pin-gleich, das Kabel ist also nicht wie bei dem Diskettenlaufwerk-Kabel, gedreht.

IEEE 1394
IEEE Standard zur Kopplung von digitaler Consumer Elektronik (CE), wie FireWire, i.Link oder Lynx. Es ist ein serielles Bussystem mit Übertragungsraten von bis zu 1,6 Gbit/s. Die Signale werden durch alle angeschlossenen Geräte geschleift und regeneriert, auch bei ausgeschalteten Geräten.

IEEE 1284
Standard für bidirektionale parallele Schnittstellen am PC, z.B. für Drucker.

IF
Instruction Fetch, Befehlsabruf übersetzt die virtuellen Adressen in physikalische Adressen für den Speicherzugriff auf den Instruction-Cache (Instruktions-Cache).

Image
Ein Image ist ein Speicherabbild eines Datenträgers, z.B. einer kompletten Festplatte. Im Unterschied zu einer Kopie oder einem Backup enthält ein Image Informationen über die Struktur des Originaldatenträgers. Nach einem Absturz und damit verbundenem Datenverlust kann mittels eines Images der Rechner schnell wieder funktionsfähig gemacht werden.

IMAP4
Internet Mail Access Protocol. Internet-Mail-Zugangs-Protokoll.

Interface
Bei einem Interface (Schnittstelle) werden Daten, z. B. vom Bildschirm an eine Grafikkarte übergeben. Auch ein Verbund zweier Geräte bildet eine Schnittstelle. Standardisierte (DIN genormte) Schnittstellen bieten den Vorteil, dass Komponenten, die die gleiche Schnittstelle unterstützen (zueinander kompatibel), untereinander ausgetauscht werden können. Software- oder Daten-Schnittstellen definieren, wie Kommandos und Daten zwischen verschiedenen Prozessen/Komponenten ausgetauscht werden. Auch Netzwerkprotokolle wie TCP, HTTP, usw. können als Schnittstellen gesehen werden.

Internet
Unter Führung der ARPA (Advanced Research Projects Agency) wurde 1969 ein erstes Netz in den USA installiert. In den 70er Jahre wurde es zu einem internationalen Datennetz. Das Internet ist offen organisiert, d.h., es besteht aus vielen unabhängigen Netzteilen. Neben dem Internet existieren noch Netze, wie: CompuServe, America Online, Btx-Datex-J, BitNet usw.

IRQ
Interrupt-Request. Durch diese Unterbrechungsaufforderung wird der Prozessor für einen Taktzyklus in seiner aktuellen Operation unterbrochen. Alle zur Wiederaufnahme erforderlichen Informationen werden gespeichert. Sinn: Alle Aufgaben werden nacheinander erledigt, Geräte werden nacheinander bedient.

IP (Protokoll-Bezeichnung)
Internet Protocol.

IrDA
Infrared Data Association. Vereinigung für infrarote Daten(-Übertragung). Standard für serielle Datenübertragung mittels infraroter Lichtwellen über die Luft. Übertragungsstrecke beträgt standardgemäß 1 Meter. Findet Anwendung im Bereich kabelloser Datenübertragung zwischen PCs, Notebooks, PDAs, Kameras, Handys usw.

Irrelevanz (der Daten)
Irrelevante Informationen liegen beim Betrachter oder Zuhörer unterhalb der Wahrnehmungsschwelle (mp3-Prinzip). Werden irrelevante Informationen entfernt, sind die ursprünglichen Informationen nicht mehr verlustfrei herstellbar.

Intranet
Bezeichnung für ein firmeninternes privates Netzwerk, das in der Regel die Protokolle und Dienste des Internet im eignen Netz anbietet.

ISA
Industrial Standard Architecture. Standard-Bussystem.

ISO (Protokoll-Bezeichnung)
International Standardization Organisation.

ISDN-Karten (ISDN cards)
Integrated Services Digital Network. Dienste-integrierendes digitales Netzwerk. Die Aufgabe einer ISDN-Karte ist, Signale der CPU in „verständliche“ Signale für das ISDN-Netz (Protokolle) zu übersetzen; dabei simuliert sie ein virtuelles Modem. Es gibt passive und aktive Karten. Eine aktive Karte realisiert die Schnittstelle (Prozessor mit Speicher auf der Karte; Rechnerleistung wird teilweise von der Karte übernommen), während eine passive ISDN-Karte nur die Schnittstelle realisiert und alle anderen Anwendungen vom PC übernommen werden.

ISO 9660
Ältester Standard, CDs mit diesem Dateisystem sind prinzipiell auf allen Computerplattformen lesbar (MAC, DOS, Windows, Unix usw.). Dateinamen dürfen aus 8+3 Zeichen bestehen und nur die Zeichen A bis Z und Ziffern 0 bis 9 sind zulässig.

ISP (Internet)
Internet Service Provider. Internet Service Lieferant. Der Provider ermöglicht den Zugang auf das Internet.

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Computer-Glossar: J

Jabber (LAN-Begriff)

Fehlerhafte Daten, die von einer Netzwerkkarte auf das Netz gegeben werden.

JAVA (Programmiersprache)

Baut auf C++ auf, allerdings kleiner, portabler und leichter anwendbar; Plattformneutral.

JBOD

Just a Bunch Of Disks, nur ein Bündel Platten. Der Begriff wird verwendet, wenn Festplatten nicht im Verbund, sondern einzeln betrieben werden. Ein JBOD kann eine Anzahl angeschlossener Festplatten bezeichnen. Mithilfe einer Volume Management Software kann ein solches JBOD zu einem Software-RAID zusammengeschaltet werden. Siehe auch unter: RAID-Level.

JPEG (Bildformat)

Joint Photographic Experts Group. Bildspeicher-Format. Schnelle Ladezeit, geringer Speicherbedarf, verlustfreie Kompression, für das Internet geeignet. 16,7 Millionen Farben (8 Bit).

Joliet

Erweiterung von ISO 9660 durch Microsoft. Dateinamen mit 64 Zeichen sind hier erlaubt und Unicode-Zeichensatz kann verwendet werden.

JScript

JScript ist eine von Microsoft entwickelte Skriptsprache. Es handelt sich um eine objektorientierte Sprache, dessen Skriptcharakter dennoch erhalten bleibt. JScript.NET ist als Teil des NET-Frameworks verfügbar.

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Computer-Glossar: K

Kabel-Modem

Kabel-Modems werden am vorhandenen Breitband-Kabelnetzwerk betrieben. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Brandbreite in diesem Kabel lassen sich Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s erzielen, allerdings nur im Downstream. Für Internet-Anwendungen ist ein getrennter Rückkanal über das Telefonnetz erforderlich.

Kernel

Ist ein äußerst wichtiger Bestandteil eines Betriebssystems. Zu seinen Aufgaben gehören z.B. die Speicherverwaltung, die Prozessverwaltung, die Verwaltung von Hardwareressourcen usw.

Kilobyte

1 Kilobyte sind 1024 Byte. Siehe auch unter Byte.

Klonen

Als Klonen bezeichnet man das Erstellen einer exakten Kopie, die alle Merkmale eines Originals enthält. Diese Methode wird in der Forensik eingesetzt um einen gleichwertigen Ersatz zu Untersuchungszwecke zu erhalten.

Knoppix

Ist ein Linux-Betriebssystem, das komplett auf eine CD passt und von dort aus gestartet wird. Die Hardwareerkennung erfasst beim Booten alle Hardwarekomponenten. Dank eines Kompressionsverfahrens sind darin viele Anwendungsprogramme enthalten. Dadurch, dass Knoppix von einem CD-ROM-Laufwerk aus gestartet wird, eignet es sich gut zur Datenrettung.

Kompression

Datenkompression bedeutet eine „Verdichtung“ der Daten (gepackte Daten). Die ursprünglichen Daten können ohne Verluste wieder hergestellt werden (verlustfreie Kompression). Grundlage der Kompression ist die Entfernung redundanter und irrelevanter Informationen aus den Datenströmen. Siehe unter: Redundanz und Irrelevanz.

Kryptographie

Dies bedeutet, das Codieren (verschlüsseln) von Texten und die darin enthaltenen Informationen unter Einbeziehung geheimer Schlüsseln.

Kühlkörper

Ein Kühlkörper dient dazu, die Verlustleistung des Prozessors abzuführen. Dazu verfügt er über so genannte Kühlrippen. Das Aussehen eines Kühlkörpers ist unterschiedlich. Größe und Wärmeabfuhr hängen von der Qualität und somit vom Preis des Kühlkörpers ab.

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Computer-Glossar: L

L1 Cache (im BIOS)

Hierbei handelt es sich um den Prozessor-Cache. Hier kann man den First-Level-Cache deaktivieren. Diese Option sollte auf jeden Fall aktiviert sein! Das Deaktivieren des L1-Caches macht nur Sinn, wenn er fehlerhaft arbeitet. Ansonsten erreicht man durch das Aktivieren eine immense Leistungssteigerung.

L2 Cache (im BIOS)

Hier kann man den Second-Level-Cache deaktivieren. Diese Option sollte auf jeden Fall aktiviert sein! Die Gründe hierfür sind analog zum L1-Cache.

LAN (Netzwerke)

Local Area Network. Lokales Netzwerk. Sie erstrecken sich über einen Verbindungsraum von wenigen Kilometern und sind räumlich abgegrenzt. Sie ermöglichen einen direkten Datenaustausch zwischen den Teilnehmern eines Netzes und bieten hohe Datenübertragungsraten.

Laserdrucker

Ist ein anschlagfreier Seitendrucker. Verwendet elektro-fotografischen Vorgang zum Abdruck, ähnlich einem Fotokopiergerät. Kernstück ist die Belichtungseinheit. Sie besteht aus einer lichtempfindlichen geladenen Fototrommel. Belichtungseinrichtung ist ein Laserstrahl, der über Polygonspiegel zeilenweise abgelenkt wird. Entwicklereinheit enthält Tonerpulver. Fixierstation dient zur abschließenden Wärmebehandlung.

Loudspeakers (Lautsprecher)

Bei einem Lautsprecher unterscheidet man zwischen 3 verschiedenen Varianten. Den dynamischen Lautsprechern (Tauchspul-Lautsprecher und Bändchen-Lautsprecher), den elektrostatischen Lautsprechern (Kondensator-Lautsprecher) und den piezoelektrischen Lautsprechern (Kristall-Lautsprecher).

LCD-Bildschirm

Liquid Crystal Display. Die Flüssigkristall-Anzeigen bestehen aus zwei parallelen Glasplatten mit Flüssigkeiten aus organischen Verbindungen. Die dazwischen befindlichen Moleküle sind stäbchenförmig (nematisch) und durch elektrische Spannung in der Richtungsanordnung beeinflussbar.

LINUX

Dieses Betriebssystem wurde von dem Finnen Linus Benedict Torvalds 1991 vom „Muttersystem“ UNIX entwickelt. Das System ist ein so genanntes OpenSource-System und für jeden kostenlos im Internet zu haben. „Abkömmlinge“ u.a.: SuSE oder Caldera.

LISP (Programmiersprache)

LISt Processing. Listenverarbeitende Sprache. Findet Anwendung in der künstlichen Intelligenz.

Logische Formatierungen

Unter logischer Formatierung versteht man die Einrichtung eines Dateisystems für Partitionen. Die Aufgaben eines Dateisystems sind die Verwaltung der belegten und freien Speicher, Verwaltung der Verzeichnisse und Dateinamen und das Festhalten, wo die unterschiedlichen Teile einer Datei auf der Festplatte gespeichert sind.

LPC

Linear Predictive Coding. Audio-Sprach-Decoder. Ist ein Codiervefahren.

Lüfter

Ein Lüfter, umgangssprachlich oft als Ventilator bezeichnet, sorgt für die ausreichende Kühlung des Prozessors. Hier sollte nicht gespart werden und ein hochwertiges Produkt eingesetzt werden. An den 4 Ecken des Lüfters befindet sich jeweils eine Bohrung, die passend dazu an den 4 Stiften des Kühlkörpers angebracht werden.

LWL

Lichtwellenleiter (Hochleistungs-Kabel)

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Computer-Glossar: M

MAC
Media Access Control. Multimedia-Zugangs-Kontrolle. Bekannt aus Netzwerkarten (Ethernet-Karte), die sich anhand ihrer MAC-Adresse im Netzwerk (z.B. Router) eindeutig identifizieren lassen. Eine MAC-Adresse ist, im Gegensatz zur IP-Adresse, unveränderbar!

MAN (Netzwerke)
Metropolitan Area Network. Regionales Netzwerk. Sie besitzen Ausdehnungen von bis zu 100 Kilometern.

Master-Slave-Einstellungen
Vor dem mechanischen Einbau einer neuen Festplatte muss man durch richtiges Stecken der so genannten Jumper ihre Betriebsart mitteilen. Beide Anschlüsse am Kabel sind Pin-gleich und damit der (E)IDE-Controller die Laufwerke einzeln ansprechen kann, muss am Festplatten- oder CD-ROM-Laufwerk eingestellt werden, ob es ein Master- oder Slave-Laufwerk ist. Mögliche Betriebsarten sind: Master Only bzw. Single, Master/Slave oder nur Slave.

MCU
Multipoint Control Units. Vielfachverbindungs-Steuerungs-Einheit. Sie regeln bei verteilten Teilnehmern die Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen und können als zentrales System in einem Netz oder verteilt in den Endgeräten vorhanden sein.

MEM
Memory-Access. Speicherzugriff. Zugriff auf den Hauptspeicher oder Daten-Cache.

MIDI
Musical Instrument Data Interface ist eine Schnittstelle, über die elektronische Musikinstrumente angeschlossen werden können.

MII (Netzwerkkomponente)
Medium Independent Interface. Medienunabhängige Schnittstelle. Z.B. für Verbindungen zu Hochgeschwindigkeits-Netzen über LWL.

Mikroprozessoren, 32 Bit
Mikroprozessor mit 32 Bit Datenbus und 32 Bit Adressbus. Enthält komplette Speicherverwaltungseinheit, Fließkomma-Einheit und einen Cache-Controller (-Speicher) auf dem Chip. Cache wird für Befehle und Daten gemeinsam verwendet. Befehls-Pipeline ist fünfstufig aufgebaut.

Mikroprozessoren, 64 Bit
Mikroprozessor mit 64 Bit Datenbus und 32 Bit Adressbus. Getrennte Daten- und Befehls-Caches für schnelleren Zugriff auf Daten und Befehle. Zwei getrennte Pipelines für Festkommaeinheit (U-Pipeline und V-Pipeline), die beide gleichzeitig pro Takt Integer-Befehle ausführen können. Fließkomma-Pipeline ist achtstufig.

MIME
Multipurpose Internet Mail Extensions.

MIPS
Microprocessor without Interlocked Pipe Stages. Mikroprozessor ohne verriegelte Warteschlange.

MFM (Aufzeichnungsverfahren)
Modified Frequence Modulation (MFM), Run Length Limited (RLL), Frequence Modulation (FM). Bei diesen Verfahren liegt der Unterschied u.a. in der Aufzeichnungsdichte.

MO (Magneto Optical Drives)
Magneto-Optisches-Laufwerk. Hier findet der Kern-Effekt Anwendung.
Aufzeichnungsprinzip (magnetisch): Ferromagnetisches Material wird durch Laser auf 300 Grad Celsius erwärmt. Die Ausrichtung der Molekularmagnete entsprechend der binären Dateninformation. Bei Abkühlung bleibt die Ausrichtung erhalten. Das Schreiben der Daten erfolgt relativ langsam und berührungslos.
Leseprinzip (optisch): Die Polarisierungsebene des reflektierten Laserlichtes hängt von der Ausrichtung der Elementarmagnete ab.

MODULA (Programmiersprache)
Modulare Sprache. Maschinennahe Programmierung. Anwendung in der Prozesstechnik, Text- und Datei-Verarbeitung.

Modem
Man unterscheidet zwischen 4 Arten von Modems. Dem Sprachband-Modem, dem Kabel-Modem, dem Funk-Modem und dem Netzleitungs-Modem. Siehe unter jeweiligen Anfangsbuchstaben.

MP3
Digitale Übertragung von Audiodaten über das Internet mit hoher Datenreduktion. Siehe unter Reduktion.

MPG/MPEG
Moving Pictures Expert Group. Expertengruppe, die Vorschläge für die Datenreduktion erarbeitet (MPEG-Standards). Video-Wiedergabe-Format. Bekannte Formate: MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4.

MPEG-Standard
Nebeneinanderliegende Bildpunkte sind mitunter in Farbe und Helligkeit ähnlich. Es können Pixelblöcke mit Mittelwerten gebildet werden. Gröbere Bildstrukturen werden besser erkannt als feinere. Aufeinanderfolgende Bilder (Video) sind häufig ähnlich, deshalb müssen lediglich die Änderungen übertragen werden. Informationen in der Bildmitte werden stärker wahrgenommen als am Rand, deshalb ist dort eine verminderte Bildqualität. Strukturen von bewegten Objekten werden weniger gut wahrgenommen, deshalb kann die Übertragungsqualität geringer sein als bei Standbildern. Hintergründe von Videos müssen nicht ständig, sondern nur einmal übertragen werden.

Multicasting (LAN-Begriff)
Gleichzeitiges Versenden von Nachrichten an mehrere Teilnehmer unter Verwendung einer Adresse oder Nachrichtenerkennung.

Multimaster
Es gibt mehrere Master im System, von denen jeder die Kontrolle übernehmen kann.

Multiport Bridge (LAN-Begriff)
Multiport-Brücke ist eine Brücke, die mehrere LANs verbinden kann.

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Computer-Glossar: N

Nadeldrucker
Der Druckkopf besteht aus elektromagnetisch angetriebenen Nadeln. Sie werden auch als seriell anschlagender Matrix-Drucker bezeichnet. SIDM (Serial Impact Dot Matrix).

Netzleitungs-Modem
Netzleitungs-Modems, auch als Powerline Modem bezeichnet, werden zur Übertragung von Daten über die Energieversorgungsleitungen eingesetzt. Die Übertragungsraten und -entfernungen werden durch Dämpfung und Rauschen begrenzt und ermöglichen max. 2 Mbit/s bei 500 Meter.

Netzteile
Ein Netzteil ist notwendig, um den Computer an die übliche Haushaltsspannung von 230 Volt mit 50 Hertz betreiben zu können. Im Rechner selbst werden allerdings deutlich kleinere Spannungen benötigt. Die Aufgabe des Netzteils ist es, die von außen angelegte Spannung von 230 V auf verschiedene Spannungen im Bereich von 5 bis 12 V umzuwandeln.

Netzwerke
Kommunikationsnetzwerke bestehen aus: Übertragungswege, Übertragungseinrichtungen und Vermittlungseinrichtungen. Man unterscheidet 4 verschiedene Netze: LAN, MAN, WAN und Terminalnetze. Siehe unter jeweiligen Anfangsbuchstaben.

Netzwerkkarten
Eine Netzwerkkarte (NIC) dient zum Anschluss von Endgeräten (PC, Server) an Kommunikationsnetze, wie z.B. das Internet (LAN). Netzwerkkarten sind als interne und externe Karten verfügbar. Sie beinhalten die Schnittstellen zum PC-Bus, zum Netzwerk und eine integrierte Controller-Logik und ermöglichen Parallel-Tasking (kontinuierliches Senden bzw. Empfangen von Daten zur CPU). Netzanschlüsse werden realisiert über Koaxialkabel (BNC-Steckverbinder), Twisted Pair-Kabel (RJ 45-Stecker) oder Lichtwellenleiter (LWL). Ethernet-Netzwerkkarten verfügen über Übertragungsraten von 10 Mbit/s, 100 Mbit/s und 1.000 Mbit/s.

Neumann-Rechner
95% aller derzeit installierten Rechenanlagen arbeiten nach dem vom ungarisch-amerikanischen Mathematiker John von Neumann (1903-1957) in den 40er Jahren definierten Rechenkonzept.

Nibble Mode
Halb-Byte Betrieb. Übertragung von 8 Datenbit erfolgt in zwei Zyklen zu jeweils 4 Bit.

NIC
Network Interface Card. Netzwerkkarten für den Anschluss an LANs. Siehe unter Netzwerkkarten.

North Bridge
Ist meist in Prozessornähe untergebracht. Da sie mit hohen Taktraten arbeitet, benötigt sie eine Kühlung. Deshalb ist der Chip unter einem Kühlkörper gesetzt. Sie arbeitet mit dem Mainboard-Takt, mit dem der Prozessor und der Arbeitsspeicher angesprochen werden.

NTBA (ISDN)
Network Termination Basic Access. Netzabschlussgerät für den ISDN-Basisanschluss.

NTFS
New Technology File System wurde ursprünglich für Windows NT entwickelt. Betriebssysteme wie Windows 2000, XP oder Vista nutzen diese neue Technologie ebenfalls. NTFS unterstützt lange Dateinamen mit bis zu 255 Zeichen und ist auch bei größeren Partitionen effizient. Außerdem verfügt NTFS über einige Features, die FAT nicht zu bieten hat. U.a.: das Vergeben von Zugriffsrechten auf Dateibasis, Dateien auf NTFS-Partitionen können nach einem System-Crash von Windows automatisch in einem konsistenten Zustand gebracht werden und die Maximalgröße einer NTFS-Partition beträgt 2 Terabyte (2048 Gigabyte)!

NV-RAM
Non Volatile Random Access Memory. RAM mit unverlierbaren Daten. Besteht aus SRAM-Zellen und angekoppelten EEPROM-Zellen. Solange Betriebsspannung vorhanden ist, bleibt der RAM-Bereich aktiv. Bei Spannungsausfall werden die Daten des RAM-Bereiches in den EEPROM-Bereich automatisch übertragen und nach Spannungsrückkehr wieder zurückgeschrieben.

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Computer-Glossar: O

 

Office
Als MS Office (Büro) bezeichnet man allgemein, die für Microsoft Windows erhältlichen Programme von Outlook, Word, Excel, Power Point, Access.

On-the-Fly (Brennverfahren)
Die Daten werden hierbei direkt von der Quelle auf eine CD-R übertragen, ohne dass sie vorher zwischen gespeichert werden. Es wird kein Image angelegt.

OSI (Protokoll-Bezeichnung)
Open System Interconnection.

Outlook
Organisations-Programm für Emails und Termine unter MS Office.

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Computer-Glossar: P

Paged Memory

Paged Memory (Seitenspeicher) ist eine einfache Methode, die Leistung des Speichers zu steigern, bei der der Speicher in Seiten von 512 Byte bis zu einigen Kilobyte aufgeteilt wird. Auf die Speicheradresse innerhalb einer Seite kann dann mit weniger Zyklen zugegriffen werden.

Parallele Schnittstellen

Die ursprüngliche Bedeutung dieser Schnittstelle war die Anschlussmöglichkeit für einen Drucker. Daher wird sie auch Centronics-Schnittstelle genannt (siehe unter Compatibility Mode). Im Laufe der Zeit kamen Scanner, ZIP- oder CD-ROM-Laufwerke hinzu, wobei Drucker und Co der neuen Generation wegen der schnelleren Datenübertragung USB-Schnittstellen bevorzugen. Der wesentliche Unterschied zur seriellen Schnittstelle liegt darin, dass die parallele Schnittstelle die gleichzeitige Übertragung eines Zeichens mit einer Datenbreite von 8 Bit sendet.

Partition

Partitionen wirken wie separate Laufwerke und werden deshalb durch fortlaufende eigene Laufwerk-Buchstaben gekennzeichnet. Die Vorteile einer Partition sind: Organisation der Daten, schnellerer Datenzugriff, Datensicherung durch Verlagerung und effizientere Nutzung der Festplattenkapazität. Man unterscheidet zwischen Primärpartition und erweiterte (logische) Partition.

PASCAL (Programmiersprache)

Benannt nach Blaise Pascal (1623-1662). Ursprünglich als Universalsprache gedacht.

PCI

Peripheral Component Interface. Hauptbestandteil eines Computers sind die Erweiterungssteckplätze des integrierten Bussystems, auch Slots genannt. Seit mehreren Jahren ist der PCI-Bus der Standardbus im PC und die Controller für Festplatten- und Diskettenlaufwerke bereits auf dem Mainboard integriert. Je nach Mainboard befinden sich zwischen drei und sechs PCI-Steckplätze darauf. Sie sind gewöhnlich weiß.

PCI/AGP-Controller

Der Controller stellt Bussteuersignale, Adress- und Datenwege für die Übertragung zwischen dem Prozessor-Hostbus, dem PCI-Bus, dem AGP und dem Hauptspeicher zur Verfügung.

PCI-/ISA-/IDE-Beschleuniger

Ist ein Schnittstellen-Baustein mit Funktionen für: PCI- zu ISA-Brücke, USB-Controller, erweitertes IDE Interface, DMA-Controller, Interrupt-Controller, Strombedarfssteuerung, Echtzeituhr und Zähler/Zeitgeber.

PCM

Pulse Code Modulation. Audio-Signalform-Codierer. Ist ein Codierverfahren.

PCMCIA

Steht für Personal Computer Memory Card International Association und bezeichnet einen Standard für Einsteckkarten. Es zeichnet sich dadurch aus, dass sie unabhängig vom Rechnersystem und Hotplug-fähig sind (Einsteckkarte kann während des Betriebes entfernt oder eingesetzt werden). Ursprünglich waren PCMCIA-Karten als Speichererweiterungskarten für Notebooks gedacht. Seit Spezifikation 2.0 sind universelle Einsatzmöglichkeiten vorgesehen, z.B. als Modem, ISDN- oder Netzwerkkarte.

PCX (Bildformat)

Paint Brush Format. 256 Farben pro Bildpunkt (8 Bit), Windows-spezifisch.

PDA

Personal Digital Assistant. Persönlicher digitaler Assistent. Ein kleiner Hosentaschen-Computer.

PDF (Bildformat)

Portable Document Format von Adobe für Bilder und Texte, hohe Kompression.

PEARL (Programmiersprache)

Process and Experiment Automation Realtime Language. Problemorientierte Programmierung. Rechnerunabhängig (DIN 66 253).

Phishing (-filter)

Bedeutet, wenn unbefugte Personen über das Internet durch gefälschte Seiten von z.B. Banken versuchen ihre persönlichen Daten (Passwort, Pin) auszuspionieren.

PIO-Modes

Programmed Input/Output. Programmierter Ein-/Ausgabe-Modus beschreibt die Methode, nach der die Kommunikation zwischen Festplatte und Controller abläuft.

Pipelining

Pipeline, Warteschlange. Ist ein ausgeklügeltes Verfahren zur Befehlsverarbeitung, wie sie seit dem 80486-Prozessor zum Einsatz kommen. Pipeline ermöglicht die parallele Ausführung mehrerer Maschinenbefehle und erhöht damit die Verarbeitungsgeschwindigkeit (den Durchsatz).

PL/1 (Programmiersprache)

Programming Langugage No 1. Problemorientierte Programmiersprache, entwickelt von IBM für die Anwendung auf Großrechnern.

PLD (Bildschirme)

Plasma Display. Hierbei entstehen die Lichtpunkte durch Gasentladungen. Entladung entsteht zwischen Zeilen- und Spaltenelektroden, die um 90 Grad versetzt sind. Dazwischen liegen Glasplatten mit Löchern an Kreuzungspunkten. Es gibt Ausführungen für Gleich- und Wechselspannungs-Ansteuerung, wobei die Wechselspannungs-Ausführungen wegen der Elektrodenhaltbarkeit bevorzugt werden sollte. Der Sichtwinkel beträgt ca. 160 Grad.

PM Control by APM (im BIOS)

Hierbei hat man die Möglichkeit, das Power Management des Rechners (die BIOS-Funktionen) durch die Funktionen des Advanced Power Management anzusprechen. D.h., dass Betriebssysteme auf die Stromsparfunktionen des Rechners zugreifen können. Sollte aktiviert sein!

PMD-Bus

Programm Memory Data Bus. Programmspeicher Datenbus.

PNG (Bildformat)

Portable Network Graphics. 254 Farbabstufungen, verlustfreie Kompression, 32 Millionen Farbtöne.

POP3

Post Office Protocol. Email-Protokoll.

PopUp-Blocker

Sind Erweiterung im z.B. Google-Chrome, Internet Explorer, Firefox oder Opera, die verhindern, dass unerwünschte Werbefenster automatisch ausgeführt werden. Viele Firewall-Programme enthalten ebenfalls dieses Zusatz-Tool.

POST (-Codes)

Wenn das Starten des Rechners scheitert und weder ein Beep-Code zu hören noch ein Bild auf dem Monitor zu sehen ist, kann dieser Weg helfen, den Fehler zu identifizieren. Beim Starten eines Computers wird beim Initialisieren einer Hardwarekomponente jeweils ein entsprechender Code an die I/O-Adresse 80hex übertragen. Mit diesem Code lässt sich im Fehlerfall feststellen, welche Hardwarekomponente den Fehler verursacht. Jeder Schritt im Bootvorgang wird durch einen eigenen POST-Code repräsentiert.

Power Point

Bildschirm-Präsentations-Programm unter MS Office.

PPP (LAN-Begriff)

Point-to-Point Protocol. Punkt-zu-Punkt-Protokoll. Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen PC-Systemen mit serieller Verbindung mit Korrektur von Übertragungsfehlern. Protokoll der TCP/IP-Familie.

Primärpartitionen

Der PC wird von einer Primärpartition (C) aus gebootet. Auf einer Festplatte können mehrere Primärpartitionen für verschiedene Betriebssysteme eingerichtet werden. Es kann allerdings immer nur eine aktiv sein. Darauf werden Betriebssystem, Anwendungsprogramme, Treiber, Dateien usw. gespeichert.

Print-Server

Verwaltet zentral die Druckaufträge im Netz und verteilt diese an die angeschlossenen Drucker. Siehe auch unter: Server; File-Server; Anwendungs-, Software- oder Application-Server; CD-ROM-Server und Email-Server.

Programmiersprachen

Allgemein werden bei Programmiersprachen fünf Generationen unterschieden: die Systemabhängige wie 1. Maschinensprache, 2. Assemblersprache und Systemunabhängige wie 3. Problemorientierte Sprache (Ada, C, FORTAN), 4. Nichtprozedurale Sprache (Delphi, SQL) und 5. Künstliche Intelligenz Sprache (LISP, PROLOG).

Diese können weiter unterteilt werden in: Imperative (befehlsorientierte) Sprachen (PASCAL, ALGOL), Deklarative (aussageorientierte) Sprachen (C++; Java), Dokumentenbeschreibungs-Sprachen (HTML), Industrieroboter-Sprachen (IRL, ARLA) und Abfrage-Sprachen (SQL; QBE).

Eine weitere Vertiefung der Programmiersprachen würde hier zu weit führen.

PROLOG (Programmiersprache)

PROgramming in LOGic. Anwendung bei der objektorientierten Programmierung, nichtalgorithmisch.

PROM

Programmable Read Only Memory. Programmierbare Nur-Lese-Speicher. Der vom Anwender programmierbare PROM-Baustein bietet die Möglichkeit, die Daten erst nachträglich in dem Chip zu speichern. In der Praxis gibt es dafür speziell entwickelte PROM-Programmiergeräte. Informationen sind dauerhaft gespeichert.

Protokolle

Siehe u.a.: X.75, V.110, V.120, TCP/IP und PPP usw.

Proxy

Sinngemäß: „In der Nähe stehender Funktionen“ sind zusätzliche Softwarepakete, die u.a. zur Analyse und Kontrolle der Kommandos der Anwenderprotokolle eingesetzt werden.

PS/2-Anschlüsse

Diese Anschlüsse für Tastatur und Maus sind zwar baugleich, unterscheiden sich aber in ihrer Funktion. Um Verwechslungsgefahr zu vermeiden, werden die Anschlüsse für die Maus meist grün und die der Tastatur violett eingefärbt.

PS/2-Module

Der Nachfolger der einfachen SIMM-Module ist das PS/2-SIMM-Modul. Die PS/2-Module in der DRAM-Ausführung, die es als EDO-Ausführung oder als FP-Modul (Fast Page) gibt, haben die SIMM-Module vom Markt verdrängt, da sie mehr Kapazität auf einen Chip unterbringen können. In Pentium-Systemen müssen PS/2-Module immer paarweise installiert werden.

PSD (Bildformat)

Adobe Photo Shop. Schnelles Laden und Speichern, verlustfreie Kompression, variable Bildbearbeitung, Austausch zwischen Windows und MAC-PCs.

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Computer-Glossar: Q

 

QT (Audio-/Video-Format)
Quick Time (MOV). Für MAC und Windows, Mischformat für Audio und Video, für Internet und Multimedia.

Queue
Warteschlange zum Sammeln von Aufträgen, z.B. für die Bearbeitung von Druckaufträgen.

Quick Power On Self Test (im BIOS)
Selbsttest beim Booten des Rechners. Dieser Punkt kann sehr leicht missverstanden werden. Das Deaktivieren dieses Punktes bedeutet nicht, dass der Selbsttest übersprungen wird, sondern dass der Selbsttest dann mit verminderter Geschwindigkeit durchgeführt wird.

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Computer-Glossar: R

R-Bus

Result-Bus. Ergebnis-Bus.

RAID

Redundant Array of Independent Disks. Redundante Anordnung von unabhängigen Festplatten (virtueller Massenspeicher). RAID ist eine Fehlertolerante (fault tolerant) und redundante Speicherung von Daten in Serversystemen. Erhöht die Systemleistung und die Anwenderdaten stehen auch nach einem Ausfall einzelner Festplatten unbeschädigt zur Verfügung. Der RAID-Controller erzeugt und speichert Redundanzdaten (doppelte Daten) zu den Anwenderdaten. Das RAID-Prinzip beruht auf Datenverteilung in Blöcken über mehrere Festplatten (striping) und Paritätserzeugung und Paritätsprüfung; allerdings nicht bei jedem RAID-Level. Weiter unten finden Sie Erklärungen zu drei verschiedene RAID-Arten: RAID-Level 0, RAID-Level 1 und RAID-Level 5.

RAID-Level 0

Die Daten werden in Blöcke aufgeteilt und auf die vorhandenen Festplatten verteilt. Keine Paritätserzeugung, deshalb müssen beim Ausfall einer Festplatte die Daten von einem Backup-Medium zurückgelesen werden. Dieser Level bietet geringsten Schutz gegen Ausfall und wird hauptsächlich bei Anwendungen mit hohen Geschwindigkeitsanforderungen genutzt.

RAID-Level 1

Bei diesem Level werden jeder Primärfestplatte eine Spiegelplatte (Mirror) zugeordnet. Der Inhalt der primären Festplatte und der Spiegelplatte sind identisch. Bietet höchsten Datenschutz, aber dafür langsamere Geschwindigkeit. Dieser Level kann in Kombination mit RAID-Level 0 auf mehrere Festplatten angewendet werden.

RAID-Level 5

Dieser Level verwendet Datenblöcke und Paritätsbildung. Die Anwenderdaten und Paritätsdaten sind auf allen Festplatten gleich verteilt. Unabhängige und/oder parallele Schreib-/Leseoperationen werden unterstützt. Bietet ausreichend Geschwindigkeit und ausreichend Datenschutz.

RAMDAC

Random Access Memory Digital Analog Converter ist ein Digital-Analog-Umsetzer, der die digitalen Signale einer Grafikkarte in analoge umwandelt.

RDRAM/RAMBUS

RDRAM bzw. RAMBUS ist ein neues Speicherdesign für High-End-Systeme. Bei RDRAMs ist der auf dem Chip befindliche Datenbus 16 Bit breit, und die Taktfrequenz beträgt 800 MHz, was eine Bandbreite von 1,6 GBs ergibt. Er verfügt gegenüber anderen RAM-Bausteinen über einen Steuer- und einen Adressbus, der für Zeilen- und Spaltenbefehle in 2 Gruppen aufgeteilt wird.

Receiver

Empfängt Daten vom Bus bzw. vom Sender.

Reduktion

Die Datenreduktion bedeutet, dass unwichtige oder nicht wahrnehmbare Daten entfernt werden. Die ursprünglichen Daten können nicht wiederhergestellt werden (eingeplante Verluste, verlustbehaftete Kompression). Wird bei Audio- und Video-Codierungen gebraucht. Siehe MPEG-Standard.

Redundanz (der Daten)

Entsteht durch den Zusammenhang und die Vorhersagbarkeit der Daten. Redundante (doppelte) Informationen können entfernt werden, ohne dass die eigentliche Information verloren geht.

Register

Um auf wichtige Daten während der Ausführung schnell zugreifen zu können und diese dort zwischen zu speichern, verfügt die Ausführungseinheit über mehrere Speicherplätze innerhalb des Prozessors, die so genannten Register. Ein Register besteht somit aus einer durch die Verarbeitungsbreite eines Mikroprozessors vorgegebenen Anzahl von Flip-Flops. Alle in einem Register abgespeicherten Bits können gleichzeitig auf dem Datenbus übertagen werden. Ein Register ist bezogen auf die Zugriffszeit der schnellste Speicher in einem Mikroprozessorsystem überhaupt.

Repeater (Netzwerkkomponente)

Ein Repeater (Wiederholer) arbeitet als Signalverstärker zur Regenerierung von Leitungspegel. Ist mit zwei Netzwerkanschlüssen ausgerüstet, über die die Netzsegmente angeschlossen werden. Führt keine Bearbeitung der Datenpakete durch.

Ring On Power On (im BIOS)

Mit dieser Option hat man die Möglichkeit, bei einem eingeschalteten externen Modem, den PC einschalten zu lassen, falls ein Anruf eingeht. Diese Option kann genutzt werden, um über ein Faxmodem Faxe zu empfangen.

RISC

Reduced Instruction Set Computer. Ist ein Verfahren zur Steigerung der Auslastung eines Prozessors, mittels reduzierten Befehlssatzes. Bei RISC-Mikroprozessoren werden die Instruktionen an den eingesetzten Compilern/Assemblern übertragen und sind nicht Bestandteil der CPU. Eine CPU ist umso schneller, je kleiner der Befehlssatz. Einsatzgebiet in: Workstations (Hochleistungsrechner), Servern oder Maschinensteuerungen (Roboter) als Embedded Controller (eingebettete Controller).

ROM-Speicher

Read Only Memory. Nur-Lese-Speicher. Die unter dem Namen ROM bekannten Speicher sind so genannte Festwertspeicher mit wahlfreiem Zugriff. Aus ihnen können die Daten nur gelesen werden. ROM-Bausteine dienen oft zum Speichern des BIOS. Im klassischen ROM-Baustein wurden bereits von den Herstellern bestimmte Informationen fest über so genannte Masken programmiert. Die Programmierung kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. ROM-Speicher behalten im Gegensatz zu RAM-Speicher bei einem Spannungsausfall/Stromausfall alle Daten. Man unterscheidet zwischen: ROM, PROM, EPROM und EEPROM (siehe unter jeweilige Anfangsbuchstaben).

Router (Netzwerkkomponente)

Router werden zur Netzwerkkopplung eingesetzt. Siehe auch: HUB, Switch, Bridge, Gateway.

Routing

Hierunter wird allgemein die Suche nach einem geeigneten Weg zur Datenübermittlung in einem Netz verstanden.

RTC Alarm Power On (im BIOS)

Real Time Clock, Echtzeit-Uhr. Mithilfe des eingebauten Uhrenchips RTC kann man den Computer zu einer bestimmten Zeit selbständig einschalten lassen; entweder einmalig oder täglich.

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Computer-Glossar: S

Schreib-/Brenn-Methoden

Siehe unter: Track-at-Once, Disc-at-Once, On-the-Fly.

SCL

Serial Clock Line. Serielle Taktleitung.

SCSI

Small Computer System Interface. Das SCSI ist ursprünglich für Workstation und IBM-Großrechner entwickelt worden mit Augenmerk auf einen schnellen Blocktransfer zwischen CPU und Peripherie. Geräteunabhängiger parallele Schnittstelle für Anschluss peripherer Geräte. Zurückgeführt werden ein allgemeiner paralleler Multimaster-I/O-Bus, der als Standardschnittstelle zwischen Computer und peripheren Subsystemen seit 1986 offizieller ANSI-Standard ist. Die SCSI-Schnittstelle ist eine busorientierte Geräteschnittstelle, an welcher sich verschiedene Geräte wie Festplatten, Zip- und CD-ROM-Laufwerke und Scanner in der SCSI-Ausführung an einem so genannten Host-Adapter betreiben lassen. Bis zu 16 externe Geräte sind an ein Bussystem anschließbar.

SDA

Serial Data Line. Serielle Datenleitung.

SDRAM

Synchronous DRAM. Dabei handelt es sich um eine Art DRAM, das synchron mit dem Speicherbus arbeitet. Das SDRAM besteht intern aus zwei so genannten Bänken, auf die unabhängig zugegriffen werden kann. Während die CPU eine Bank ausliest oder beschreibt, wird die andere für den Zugriff vorbereitet.

Security Option (im BIOS)

Hier kann man Passwörter für das Booten des Computers und für die Ausführung (Setup) des BIOS vergeben. So werden unberechtigte Zugriffe auf den Computer und BIOS unterbunden.

Tipp! Sollten Sie die Passwörter vergessen haben, können Sie das BIOS zurücksetzen!

Im laufenden Betrieb: Klicken Sie auf „Start“, „Programme“, „MSDOS-Eingabeaufforderung“. Geben Sie dort „Debug“ ein und bestätigen mit der „Return“-Taste. Geben Sie dann „0 70 3E“ und bestätigen mit „Return“. Anschließend „0 71 FF“ eingeben und erneut mit „Return“ bestätigen. Zum Schluss „Q“ eingeben, wieder gefolgt von „Return“-Taste. Jetzt nur noch „exit“ in die Befehlszeile tippen und das DOS-Fenster mit „Return“-Taste verlassen. Fertig!

Wenn der Rechner aus ist, gibt es auch verschiedene Möglichkeiten die Passwort-Abfrage zu umgehen, allerdings muss man dafür den PC öffnen!

Sektoren

Die Ausschnitte einer Spur werden als Sektoren bezeichnet. In ihnen kann eine bestimmte Datenmenge gespeichert werden. Ein Sektor ist der kleinste ansprechbare (adressierbare) Teil auf einer Festplatte. Die Größe in Bytes kann dabei unterschiedlich sein. Diese Maßeinheit wird auch Datenblock genannt. Die nächsthöhere Einheit, in der Dateisysteme die Daten organisieren, nennt man Cluster.

Serielle Schnittstellen

Die serielle Schnittstelle kann zum Datenaustausch zwischen dem PC und einem externen Gerät verwendet werden. Charakteristisch für die serielle Übertragung ist die Tatsache, dass lediglich 1 Bit nach dem anderen übertragen werden kann.

Serial Port2 Mode (im BIOS)

Wenn man einen Infrarot-Anschluss am Rechner besitzt, kann man ihn mit dieser Einstellung aktivieren. Dabei gibt es 2 Methoden.

Normal: die zweite integrierte serielle Schnittstelle wird als gewöhnliche Schnittstelle verwendet.

IrDA: die zweite integrierte Schnittstelle wird als Infrarotschnittstelle verwendet - vorausgesetzt es gibt einen entsprechenden Steckplatz auf der Platine (Motherboard).

Server

Server (Diener) sind leistungsfähige Rechner, die in einem verteilten Rechnersystem zentrale Dienste für mehrere Nutzer (Clients) zur Verfügung stellen. Die Verbindung zwischen Server und Clients erfolgt über ein LAN oder Telekommunikationsnetz. Siehe auch unter: File-Server; Anwendungs-, Software- oder Application-Server; Printserver; CD-ROM-Server und Email-Server.

Sessions

Eine Session ist wie ein Track ein physikalischer Abschnitt auf der CD, allerdings sind in ihr in der Regel mehrere Tracks enthalten.

Shared LAN

Aufgeteiltes LAN. Alle Teilnehmer in einem LAN teilen sich die nominale Bandbreite.

Shell

Shell (z.B. bash, ash, ksh, zsh) bezeichnet den primären Befehlsinterpreter. Es ermöglicht den Zugriff auf das Betriebssystem.

SIM-Modul

Single Inline Memory. Die SIM-Module (Speichermodul mit einreihigen Anschlüssen) hatten in der Vergangenheit eine führende Stellung auf dem Markt. Es handelt sich dabei um kleine Speicherplatinen mit einer 30-poligen Kontaktreihe. SIM-Module mussten in 4er-Gruppen installiert werden.

SIMULA (Programmiersprache)

SIMUlation LAnguage. Erste objektorientierte Programmiersprache. Einsetzbar für komplexe Anwendungen und zur Durchführung von Simulationen. Entwickelt in Norwegen in den 60er Jahren.

SIO

System I/O. Schnittstellen-Baustein für ISA-/EISA-Busanschluss.

SIP-Modul

Single Inline Package. Die SIP-Module, mit einseitig angeordneten Anschlüssen, unterscheiden sich im Aufbau und in der Kapazität von den SIM-Modulen nur in der Art der Steckverbindung. Während ein SIM-Modul mit Kontaktanschluss arbeitet, sind an einem SIP-Modul die Anschluss-Pins sichtbar.

Slots

Ein Slot (Schlitz) ist ein Erweiterungssteckplatz des integrierten Bussystems. Ebenso kommen Slots auf dem Motherboard für z.B. die CPU vor.

SLIP

Serial Line Internet Protocol.

SMALLTALK (Programmiersprache)

1970 entwickelt von der Firma Rank Xerox. Objektorientierte Programmiersprache. Sehr benutzerfreundlich.

S.M.A.R.T. (im BIOS)

Self-Monitoring, Analysis and Reporting. Diese Technology ist vereinfacht ausgedrückt ein automatisches Diagnosesystem, das Festplatten im Betrieb überwacht und rechtzeitig warnt, wenn Datenprobleme auftauchen.

SMTP (Protokoll-Bezeichnung)

Simple Mail Transfer Protocol. Einfaches-Mail-Transfer-Protokoll.

SNA (Protokoll-Bezeichnung)

Systems Network Architecture.

Soundkarten (Sound Cards)

Eine Soundkarte ist für die Ein- und Ausgabe von akustischen Signalen verantwortlich. Ihre Aufgabe besteht darin, analoge Signale (Sprache, Musik) in digitale Signale (Analog-Digital-Umsetzer) umzuwandeln (Sampling) und umgekehrt digitale Signale in analoge umzuwandeln und wiederzugeben (Digital-Analog-Umsetzer).

South Bridge

Ihre Hauptaufgabe ist es, andere Systemkomponenten, und vor allem andere Bussysteme als PCI-Komponenten, darzustellen. Da der PCI-Bus mit einer niedrigeren Taktrate als die South Bridge bedient wird, sind die Leistungsanforderungen nicht so hoch und somit kommt die South Bridge ohne Kühlung aus.

SPARC

Scalable Processor Architecture. Skalierbare Prozessorarchitektur.

Sprachband-Modem

Diese Art von Modems werden zur Ankopplung von Endgeräten an das analoge Telefonnetz verwendet und übertragen die Daten zwischen den Endgeräten in serieller Form. Sie sind deshalb mit 2 Schnittstellen ausgestattet: der Leitungs-Schnittstelle (Analoganpassung) und der Endgeräte-Schnittstelle (Digitalanpassung). Als Übertragungsart werden Halb- oder Vollduplex-Methoden angewendet.

Spuren

Sind konzentrische Kreispfade auf jeder Scheibenseite einer Festplatte. Jede Spur erhält eine Nummer; die Spur 0 liegt am äußeren Rand.

SRAM

Statistisches RAM. In einem statischen RAM-Baustein, dem so genannten Flip-Flop, werden für ein Bit zwei Transistoren benötigt. Jeder der beiden hat einen unterschiedlichen Zustand: 0 oder 1. Deshalb werden auch deutlich mehr Bauteile benötigt, weswegen die Integrationsdichte auf dem Chip nicht so hoch wie bei einem DRAM-Baustein ist. Dafür ist ein SRAM-Baustein schneller als ein DRAM-Baustein!

Steckplätze für den Arbeitsspeicher

Die Steckplätze für den Arbeitsspeicher nehmen die RAM-Module auf, die den eigentlichen Hauptspeicher des Computers bilden. Es gibt unterschiedliche Steckplätze, so wie es unterschiedliche Speichermodule (RAM, PROM usw.) gibt. Sie sind untereinander nicht Pin-kompatibel.

Steuerbus

Der Steuerbus ist die Schaltzentrale der Steuereinheit. Er verbindet die Teileinheiten eines Mikroprozessorsystems miteinander und erteilt den einzelnen Komponenten zu gegebener Zeit „das Wort“. Im Einzelnen bedeutet dies, dass auf den Leitungen des Steuerbusses bestimmte Signale angelegt werden, die die Peripherie oder den Arbeitsspeicher anweisen, Daten zu senden oder Daten entgegenzunehmen.

STN (Bildschirme)

Super Twisted Nematic. Flüssigkristall-Anzeigen bestehen aus zwei parallelen Glasplatten mit Flüssigkeiten aus organischen Verbindungen. Bei einem STN-Bildschirm erfolgt die Steuerung der Moleküle über eine zweidimensionale Matrix aus durchsichtigen Leiterbahnen.

STP (Datenkabel)

Shielded Twisted Pair, geschirmte verseilte Paare.

S/STP (Datenkabel)

Screened Shielded Twisted Pair, geschirmte verseilte Paare mit Gesamtschirm.

S/STQ (Datenkabel)

Screened Shielded Twisted Quad, Sternvierer (vierverseilte Adern) geschirmt und mit Gesamtschirm.

SVGA

Super Video Graphic Array gibt die Standard-Bezeichnung der Grafikkarte, deren Farbtiefe und Pixel-Auflösung wieder. Abhängig von der jeweiligen Speicherausstattung der Karte bieten die Grafikkarten-Hersteller wesentlich höhere Auflösungen als bei dem VGA-Standard.

Switch (Netzwerkkomponente)

Switch, Schalter arbeitet im Prinzip wie eine Vermittlungsstelle. Verfügt über eine Vielzahl von Ports (Anschlüsse), an die die Computer angeschlossen werden, so dass diese sich auch untereinander „unterhalten“ können ohne das LAN nutzen zu müssen. Das Switch-Prinzip ist zwar langsamer als eine Bridge oder Gateway, aber zuverlässig.

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Computer-Glossar: T

TAE (Telefon)

Telekommunikations-Anschluss-Einheit.

TCP/IP
Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Übertragungs-Kontroll-Protokoll/Internet Protokoll regelt den Versand von Datenpaketen, auch über unterschiedliche Kanäle im Internet (Standard-Netzwerk-Protokoll).

Terminalnetze (Netzwerke)
Bedeutet: Terminals an Rechenanlagen (Mehrpunktnetze, Multiplex- oder Konzentrationsverbindungen). Siehe Kategorie „Netzwerke“.

TIF (Bildformat)
Tagged Image File Format. Plattformübergreifendes Format, Komprimierung möglich, verlustfrei, 8 Bit-Schwarz-Weiß, 24 Bit Farbtiefe.

TFT (Bildschirme)
Thin Film Transistor. Flüssigkristall-Anzeigen bestehen aus zwei parallelen Glasplatten mit Flüssigkeiten aus organischen Verbindungen. Bei einem TFT-Bildschirm erfolgt die Ansteuerung der Bildpunkte über einen in Dünnfilmtechnik aufgebrachten Transistor auf einer der Glasplatten.

Thermotransfer-Drucker
Ist ein Farbdrucker mit vierfarbigem Farbband auf Wachsbasis. Jede Farbe entspricht im Format der zu druckenden Seitengröße. Eine Heizleiste dient zum Abschmelzen der jeweiligen Punkte. Die Anzahl der Elemente in der Heizleiste bestimmt die Auflösung.

Tintendrucker (Tintenstrahl-Drucker)
Ist ein anschlagfreier Drucker (non impact). Der Druckkopf enthält Düsen, aus denen Tintentropfen auf das Papier geschleudert werden. Düsen werden durch Dichtschieber bei Nichtgebrauch gegen Austrocknen abgedichtet, dennoch ist es ratsam mindestens einmal im Monat eine Testseite auszudrucken.

Tracks
Ein Track ist ein physikalischer Abschnitt auf der CD, in dem bestimmte Daten gespeichert sind (geschlossene Datenspur). Sie sind erforderlich, um verschiedene Datentypen voneinander zu trennen.

Track-at-Once
Bei diesem Verfahren werden alle Tracks einzeln geschrieben. Der Schreibvorgang wird nach jedem Track unterbrochen. Er kann sofort oder später wieder fortgesetzt werden. Zwischen den Tracks sind also einleitende und abschließende Blöcke vorhanden.

Transmitter
Sendet Daten auf einen Datenbus bzw. übermittelt Daten von einem Sender zu einem Empfänger (Receiver).

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Computer-Glossar: U

UDF

Universal Disk Format. Mit UDF werden immer sehr kleine Datenpakete geschrieben. Leerlaufende Pufferspeicher (Puffer Underrun) kommen deshalb nicht vor. Der Brennvorgang wird mit der Cache-Größe des Brenners abgestimmt. Sehr große Dateien und lange Dateinamen werden verarbeitet. (Anwendung auch für DVD und CD-RW).

UDP (Protokoll-Bezeichnung)

User Datagram Protocol. Teilnehmer-„Datentelegramm“-Protokoll.

UHCI

Universal Host Controller Interface.

UMTS

Universal Mobile Telecommunications System. Universelles mobiles Telekommunikations-System.

UNIX

1969 von AT&T (Tompson & Ritchie) entwickelt. 1973 von Ritchie einheitlich neu in C erstellt. Einsetzbar auf allen gängigen Rechnern. „Abkömmlinge“ u.a.: Linux, XENIX. Das UNIX-Betriebssystem ist aus verschiedenen Programmschichten aufgebaut. Der hardwarenahe Schicht, der so genannte Kernel, der Shell und den Anwendungsprogrammen.

URL (Internet)

Universal Resource Locators. Dokumente im Internet werden über URLs eindeutig bezeichnet, wobei sie über einen Kopf (HTTP, FTP) und einem URI (Universal Resource Identifier) bestehen. In der URI wird zuerst die Server-Adresse und dann der individuelle Pfad genannt.

USB

Universal Serial Bus. Universeller serieller Bus. Beim USB-Anschluss handelt es sich um eine spezielle Stecker-Buchsen-Kombination, die zu keinem anderen System kompatibel ist. Damit ist Verpolungssicherheit gewährleistet. Der Anschluss am PC und am Peripheriegerät ist unterschiedlich ausgeführt, somit besteht keine Verwechslungsgefahr. Der USB-Anschluss ist insgesamt 4-polig. Er besteht aus 2 Leitungen für die Spannungsversorgung und 2 Datenleitungen, die differenzielle Signale führen. Es wird also bei Übertragungen über den USB immer die Differenz des Signals und nicht dessen absolute Amplitude betrachtet. Somit ist USB störsicher und für hohe Datenraten geeignet. Geräte werden vom USB-Host-Controller verwaltet und gesteuert.

USB-Stick

Speichermedium für alle Arten von Daten, wie Bilder, Musik, Videos usw. In modernen PCs, neben CDs und Disketten, auch als Boot-Medium einsetzbar.

USV-Anlagen

Uninterruptible Power Supplies. Unterbrechungsfreie-Strom-Lieferung. Eingesetzt werden USV-Anlagen meist in Betrieben, die einen möglichen Stromausfall kompensieren und die ununterbrochene Verfügbarkeit ihres Systems sichern müssen. USV-Anlagen werden aus dem öffentlichen Energienetz oder/und aus Netzersatzanlagen gespeist. Die Aufgaben einer USV ist, das Umsetzen der Spannungsarten bzw. Spannungshöhe auf die erforderlichen Werte, das Speichern elektrischer Energie zur Überbrückung von Netzlücken bzw. -ausfällen, das Regeln der Strom-Einspeisungs-Spannungen unabhängig vom Über- oder Unterschreiten der Primärversorgung, das Ausfiltern von Überspannungen (z.B. Blitzschlag) und die Energieverwaltung an die nachgeschalteten Verbraucher (z.B. PC).

UTP (Datenkabel)

Unshielded Twisted Pair, ungeschirmte verseilte Paare.

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Computer-Glossar: V

 

V.110-Protokoll

Asynchroner Übertragungsmodus mit bis zu 38.400 bps oder synchron max. 56.000 bps.

V.120-Protokoll

Erweitertes V.110-Protokoll, aber zusätzlich Fehlerkorrektur und Komprimierung.

Ventilator

Ein Ventilator, der so genannte Lüfter, sorgt für die ausreichende Kühlung des Prozessors. Hier sollte nicht gespart werden und ein hochwertiges Produkt eingesetzt werden. An den 4 Ecken des Lüfters befindet sich jeweils eine Bohrung, die passend dazu an den 4 Stiften des Kühlkörpers angebracht werden.

VGA

Video Graphic Array. Dieser etwas veraltete Video-Standard zeichnet sich aus mit maximal 16 Farben. Die Auflösung ist max. 25 Zeilen x 80 Zeichen, mit 640 x 480 Pixel.

VLAN

Virtual LAN. Virtuelles LAN, das unabhängig von der physikalischen Struktur logisch konfiguriert wird.

VRAM

Video Random Access Memory. Dieser spezielle Video-Speicher-Baustein mit wahlfreiem Zugriff hat schnellere Zugriffszeiten als ein normales RAM.

Virus Protection (im BIOS)

Hierbei handelt es sich um einen sehr einfach gehaltenen Virenschutz des BIOS. Es wird hier nicht auf das Vorhandensein eines Virus im System überprüft. Das BIOS prüft lediglich, ob Schreibzugriffe auf dem Bootsektor der Festplatte erfolgen. Somit soll es Viren unmöglich gemacht werden, sich im Bootsektor der Festplatte zu schreiben.

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Computer-Glossar: W

 

WAN (Netzwerke)

Wide Area Network. Weitverkehrs-Netzwerk. Öffentliches oder privates Netz mit einer Ausdehnung größer 10 km; verbindet mehrere LANs miteinander. Sie überspannen ganze Länder und ermöglichen weltweite Vermittlung.

WAP

Wireless Application Protocol. Drahtloses Anwendungs-Protokoll ist ein Standard für drahtlose Informationsdienste über digitale mobile Telefone und andere drahtlose Terminals, z.B. PDAs.

WAV (Audio-Format)

Waveform Audio Format. Für Windows, auch als RIFF-Format bezeichnet, unkomprimiertes Dateiformat.

WB

Write-Back. Zurückschreiben. Ergebnis wird in CPU-Register geschrieben.

Wechselmedien/Wechseldatenmedien

Mit Wechselmedium bzw. Wechseldatenmedium werden meist Datenträger wie externe Festplatte, CD-ROM-Laufwerke, USB-Stick, Diskettenlaufwerke usw. bezeichnet.

Windows

Windows (Fenster) sind Betriebssysteme, wie z.B. Win98, Windows ME, NT, 2000, XP oder die neueste Version von Microsoft Windows Vista.

WLAN (Wireless LAN)

Drahtlose LAN sind lokale Netzwerke, die auf Funkbasis arbeiten. Ortsfestes LAN wird mit Zugangspunkten (Access Point) für die Endgeräte (PCs) ausgerüstet.

WMF (Vektorgrafik-Format)

Windows Metafile Format. Alternative zum EPS-Format, Verwendung von Desktop-Publishing.

Write-Blocker

Stellt sicher, dass der Schreibzugriff (z.B. Veränderung einer Datei) geblockt wird.

Word/Works (Microsoft Office)

Textverarbeitungs-Programm unter MS Office.

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Computer-Glossar: X,Y,Z

X.75-Protokoll

ISDN-Datenkommunikation mit maximal 64.000 bps bei einem B-Kanal bzw. 128.000 bps bei beiden B-Kanälen.

X-Bus

Teil vom Systembus des PC/XT/AT für I/O-Ports auf der Grundplatine. Z.B. für den Interrupt-Controller.

XML

Extensible Markup Language ist eine Weiterentwicklung von HTML. Näheres unter dem Buchstaben „H“.

Y-Adapter

Diese Art Adapter wird bei Gameports und Joysticks benötigt.

Zentralspeicher

Das im Zentralspeicher vorliegende Programm steuert den Prozessor.

Zentralspeichereinheit

Central Processing Unit (CPU).

Zip-Drives

Zip-Laufwerke sind den Disketten ähnlich und ebenso magnetische Speichermedien. Die Kapazität ist allerdings um einiges höher; sie beträgt bis zu 250 MB. Disketten in der Regel nur 1,44 MB. Die magnetisierbare Scheibe der Zip liegt zwischen 2 parallelen Platten und wird bei Rotation durch den entstehenden Luftstrom angezogen. Die exakte Spurführung für die Köpfe wird über aufgezeichnete Servo-Informationen vorgenommen.

ZoneAlarm

Ist einer der bekanntesten Firewalls auf dem Markt. Und für den Privatnutzer sogar kostenlos!

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Zylinder

Der Spurensatz, der auf allen Seiten der Platten im gleichen Abstand von der Mitte angelegt wird, sind die Zylinder. Hardware und Software arbeiten häufig mit diesen Zylindern.

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Erstellungsdatum: 30/09/2013 @ 12:57
Letzte Änderung am: 11/12/2013 @ 16:33
Kategorie: Wissenswertes
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